|
24.11.2025
17:05 Uhr
|
Die USA stellen im Zollstreit eine Bedingung: Niedrigere Zölle gibt es nur, wenn die EU ihre Digitalregeln lockert. Der EU-Handelskommissar fühlt sich falsch verstanden.

Die USA wollen ihre Zölle auf Stahl und Aluminium nur dann senken, wenn die EU ihre Regeln für große Internet- und Tech-Unternehmen überprüft. US-Handelsminister Howard Lutnick rief seine Amtskollegen aus den 27 EU-Ländern bei einem Treffen in Brüssel auf, einen "ausgewogenen Ansatz zu finden", der für die USA "funktioniert". Erst dann werde die Regierung in Washington "die Stahl- und Aluminiumfragen angehen". EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič sagte, dass die EU bereit sei, die US-Forderungen zu prüfen. Er betonte aber, dass die strengeren Regeln für große Digitalkonzerne nicht speziell gegen US-amerikanische Firmen gerichtet seien, sondern für alle gleichermaßen gelten. "Ich denke, wir müssen in dieser Hinsicht einfach mehr erklären", sagte Šefčovič im Anschluss. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.