Zeit 01.12.2025
12:26 Uhr

Zivilgesellschaft: Bundespräsident Steinmeier ehrt Ehrenamtliche


Rund 30 Millionen Menschen arbeiten in Deutschland ehrenamtlich. Vor dem Tag des Ehrenamts wurde ihre Arbeit im Schloss Bellevue gewürdigt.

Zivilgesellschaft: Bundespräsident Steinmeier ehrt Ehrenamtliche
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat zwanzig ehrenamtlich engagierte Menschen mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. "Wer etwas für andere tut, tut damit auch etwas für sich selbst", sagte Steinmeier. Die zwanzig Ausgezeichneten, die sich in Deutschland engagieren, stünden stellvertretend für rund 30 Millionen Ehrenamtliche. "Es ist gut, sich einzumischen", sagte Steinmeier. Ehrenamtliche seien ein "Bollwerk gegen die Gleichgültigkeit", das Ehrenamt ein "Geschenk" für jeden Einzelnen, "vor allen Dingen aber auch für uns als Gesellschaft". Die Preisvergabe fand anlässlich des Tags des Ehrenamts statt, der jedes Jahr am 5. Dezember begangen wird. Ausgezeichnet wurden elf Frauen und neun Männer, die sich unter anderem für Integration, europäische Verständigung, den interreligiösen Dialog oder die Aufarbeitung der Kolonialgeschichte einsetzen. Bundespräsident Steinmeier nahm die Preisverleihung zum Anlass, für den von ihm ins Leben gerufenen Ehrentag zu werben, der kommendes Jahr am 23. Mai zum ersten Mal stattfinden soll. An diesem Tag sind demnach bundesweit Menschen dazu aufgerufen, für andere tätig zu werden – sei es im Chor, im Sportverein oder beim Blumenpflanzen mit den Nachbarn. "Jede dieser kleinen Initiativen wird die Größe dieser Idee zeigen", sagte Steinmeier.