Zeit 15.01.2026
11:22 Uhr

Wohnungsmangel: Jüngere und ältere Menschen finden laut einer Studie kaum eine Wohnung


In Deutschland fehlen einer Studie zufolge 1,4 Millionen Wohnungen. Kaum eine Bleibe finden demnach vor allem jüngere und ältere Menschen sowie Menschen mit Behinderung.

Wohnungsmangel: Jüngere und ältere Menschen finden laut einer Studie kaum eine Wohnung
Wegen eines Rekorddefizits an Wohnungen hat ein Bündnis aus Gewerkschaft, Sozialverbänden und Bauwirtschaft vor einem "Sozial-Drama" gewarnt. Es beruft sich dabei auf eine Studie des Pestel-Instituts, wonach deutschlandweit 1,4 Millionen Wohnungen fehlen. Die Analyse zeigt, vor allem für jüngere und ältere Menschen wird es zunehmend schwieriger, bezahlbar zu wohnen. Auch Menschen mit Behinderung sind betroffen. Um das Defizit bis 2030 abzubauen, wäre den Autoren zufolge der Neubau von 400.000 Wohnungen jährlich erforderlich. 2025 seien aber nur rund 220.000 fertiggestellt worden. Für die nächsten Jahre werde mit einer ähnlichen Zahl gerechnet. Das Bündnis fordert, die Zahl der Sozialwohnungen von einer Million auf mindestens ​zwei Millionen zu verdoppeln. Dieser Artikel wird aktualisiert.