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26.01.2026
03:38 Uhr
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Auf verschneiten Straßen steckten in der Nacht bis zu 20 Autos und Lastwagen fest. Im Osten und Süden drohen weiteres Glatteis und unwetterartiger Schneefall.

Glatteis und heftiger Schneefall beeinträchtigen den Verkehr am Montag in weiten Teilen Deutschlands. In der Nacht sind auf einer Autobahnüberleitung nahe der Stadt Weinsberg in Baden-Württemberg (Landkreis Heilbronn) bereits 15 bis 20 Fahrzeuge im Schnee steckengeblieben, darunter vor allem Lastwagen. Das meldet die örtliche Polizei. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor einem Verkehrschaos zum Wochenstart. Die Überleitung von der A6 auf die A81 Richtung Stuttgart ist der Polizei zufolge nach einer nächtlichen Sperrung inzwischen wieder für Autos geöffnet. Der Winterdienst räume derzeit Schnee, teilte die Polizei in Heilbronn mit. Um die Lastwagen abzutransportieren, sei auch das technische Hilfswerk (THW) im Einsatz. Wie lange die Straße für Lastwagen gesperrt bleibt, ist noch unklar. Wie der Wetterdienst in einer Warnmeldung mitteilte, ziehe in der Mitte und im Nordosten Deutschlands gefrierender Sprühregen "mit markanter Glätte" auf. Vom Süden bis in die Mitte ziehe gleichzeitig kräftiger Schneefall heran. Die Schneemengen seien unwetterartig, teilte der DWD mit. In sechs Stunden könnten von der östlichen Schwäbischen und der Fränkischen Alb teils bis zu 20 Zentimeter Neuschnee fallen. Es bestehe die Gefahr, dass Bäume unter der Schneelast zusammenbrechen. Auch Oberleitungen seien wegen nassem Schnee und Wind in Gefahr. Erhebliche Behinderungen im Berufsverkehr Von dem Glatteisregen seien Teile von Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen und Sachsen-Anhalt betroffen. Vereiste Straßen, Bäume und Leitungen könnten den Straßen- und Schienenverkehr stören, teilte der DWD mit. Heftiger Schneefall dürfte vor allem Teile von Baden-Württemberg und Bayern treffen. Im morgendlichen Berufsverkehr müsse teils mit erheblichen Behinderungen durch schneebedeckte Straßen gerechnet werden, teilte Meteorologe Markus Übel mit. Die Feuerwehr in Stuttgart warnte am Sonntagabend vor Straßenglätte durch Schneefall. "Wir haben die ersten Einsätze wegen des Schneefalls und rüsten die ersten Einsatzfahrzeuge mit Schneeketten aus", erklärte die Feuerwehr auf der Plattform X. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) kündigte an, die von ihr verwalteten Parkanlagen würden wegen Glatteisgefahr am Montag geschlossen bleiben. Betroffen sind unter anderem das Schloss Charlottenburg in Berlin sowie das Schloss Sanssouci und der umliegende Park in Potsdam. Schnee fällt am Montag Am Montag erwartet der Wetterdienst auch tagsüber leichten bis mäßigen Schneefall. "Im Norden kann es auch noch teils kräftig schneien, sodass weiterhin Schneeglätte zu erwarten ist", sagte Meteorologe Übel. Auch im Nordosten werde der anfangs gefrierende Regen in Schnee übergehen. Die Glatteissituation werde sich am Montag wegen eisiger Böen nur zögerlich entspannen, vor allem im Nordosten, teilte der DWD mit. Im Laufe des Tages könnte es im Norden und Nordosten zudem erneut zu gefrierendem Sprühregen mit Glätte kommen. Westen kaum betroffen Der Westen bleibe weitgehend verschont. Westlich des Rheins seien kaum Niederschläge zu erwarten, gleichzeitig ist es hier mit zwei bis fünf Grad am mildesten, am Oberrhein sind sieben Grad möglich. Für die übrigen Landesteile erwartet der Wetterdienst minus ein bis plus zwei Grad.