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04.02.2026
05:29 Uhr
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In Mittelhessen steht auf verschneiten Straßen vielerorts der Verkehr still. In Bremen und Teilen Niedersachsens sind die Schulen geschlossen.

Nach schweren Schneefällen in der Nacht zum Mittwoch steht in Mittelhessen vielerorts der Verkehr auf Straßen und Autobahnen still. Immer wieder fahren sich Lastwagen im Schnee fest, sagte ein Polizeisprecher. Die Lage sei "unübersichtlich". Manche Autofahrer stünden seit Stunden im Stau. Größere Unfälle oder Verletzte gab es allerdings nicht. Problematisch sei die Lage vor allem auf der B49 in Hessen, sagte der Sprecher. Ab Leun sei die Straße in Richtung Limburg voll gesperrt. Mehrere Lastwagen stünden dort quer auf der Fahrbahn. Witterungsbedingt sei es derzeit nur schwer möglich, die Lkw wegzumanövrieren. Die Sperrung könne noch Stunden dauern. Auch auf der A5 im Wetteraukreis in Richtung Süden brachten festgefahrene Lastwagen den Verkehr immer wieder zum Erliegen. Der Schnee hatte in Hessen bereits am Dienstag für ein Verkehrschaos gesorgt. Zwischenzeitlich war ein 30 Kilometer langer Stau entstanden . Winterwetter macht auch in Niedersachsen Probleme In anderen Bundesländern beeinträchtigte das Winterwetter ebenfalls den Verkehr. Bis in den Vormittag hinein könne es vor allem in Teilen Niedersachsens bis in die nördliche Mitte gebietsweise Glatteis geben, sagten Meteorologen. Dort gab es bereits am frühen Morgen allein auf der A1 mehrere Unfälle, teilte das Polizeipräsidium Oldenburg mit. Schwerverletzte meldeten die Präsidien zunächst nicht. In Bremen und großen Teilen Niedersachsens bleiben die Schulen erneut geschlossen. Wegen eines Warnstreiks der Straßenmeistereien müssen sich Autofahrerinnen und Autofahrer in Niedersachsen und auch Schleswig-Holstein außerdem auf Einschränkungen im Winterdienst einstellen. In beiden Bundesländern ist aber ein Notdienst vereinbart, damit die wichtigsten Straßen befahrbar bleiben.