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03.01.2026
07:48 Uhr
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Glatte Straßen haben vielerorts für Verkehrschaos gesorgt: In Bremen und Bayern kippten Lkw um, Autobahnen wurden gesperrt. Der Deutsche Wetterdienst mahnt zur Vorsicht.

Wegen vereister und zugeschneiter Straßen ist es in der Nacht vielerorts zu Unfällen gekommen. In Bayern und Norddeutschland kamen Lastwagen durch die Glätte ins Rutschen und kippten auf die Fahrbahn. Autobahnen wurden für Aufräumarbeiten gesperrt. Der Deutsche Wetterdienst warnt auch für den Vormittag vor glatten Straßen . Lastwagen mit Lachs kippt um auf der A93 Auf der A93 in der Oberpfalz kippte ein Lastwagen mit Lachs um, der Fisch verteilte sich auf der Fahrbahn. Grund für den Unfall war Angaben der Polizei zufolge die glatte Straße, auf der der Lastwagen ins Rutschen geraten war. Der Fahrer blieb unverletzt. Die Autobahn war bei Wernberg-Köblitz (Landkreis Schwandorf) wegen der Bergungs- und Aufräumarbeiten für mehr als zehn Stunden gesperrt. Lastwagen blockiert A1 kurz vor Bremen Auf der A1 kurz vor Bremen rutschte ein Lastwagen auf der glatten Straße und kollidierte mit einem LED-Schild und der Leitplanke. Der Fahrer blieb unverletzt. Die Beamten sperrten die Autobahn. Um die Fahrbahn von Eis und Schnee zu befreien, musste die Polizei die Streufahrzeuge durch die Rettungsgasse zum Unfallort lotsen. In Mecklenburg-Vorpommern kam es zu zahlreichen Unfällen wegen Glätte. Die Polizeidirektion in Neubrandenburg zählte in der Nacht zwölf Unfälle wegen glatter Straßen. Die Direktion in Rostock registrierte 57 Unfälle in den vergangenen 24 Stunden. Dabei wurden neun Menschen leicht verletzt. Verkehrschaos in Hamburg Bereits am Freitagnachmittag hatte das Wetter für Beeinträchtigungen in Hamburg gesorgt. Auf der Köhlbrandbrücke, die die Hansestadt mit der A7 verbindet, blieben Lastwagen und Autos stecken. Sie schafften es nicht mehr, die Brücke nach oben zufahren, wie ein Polizeisprecher sagte. Ein Lastwagen kam demnach ins Rutschen. Unfälle gab es keine. Glätte in der Nacht auf Sonntag Der Deutsche Wetterdienst rechnet damit, dass das Eis im Laufe des Vormittags wegtaut. Nur im Süden kann es bei Werten bis zu minus neun Grad glatt bleiben. In Teilen Norddeutschlands soll es immer wieder Schneeschauer und kurze Graupelgewitter geben. Gegen Abend werden an der Nordsee schwere Sturmböen erwartet. In der Nacht sinken die Temperaturen auf Tiefstwerte zwischen null und minus neun Grad. In den Alpen sind sogar minus zehn Grad möglich. Dabei rechnen die Wetterexperten wieder mit glatten Straßen. Im Laufe des Sonntags soll sich dann vor allem im Süden die Sonne zeigen. Im restlichen Land soll es überwiegend bewölkt bleiben. Nördlich des Mains kann es vereinzelt Schneeschauer geben. Die Temperaturen steigen auf bis zu drei Grad, in den Bergen auf bis zu minus fünf Grad.