Zeit 03.02.2026
16:31 Uhr

Winterwetter: Betrieb am Frankfurter Flughafen vorübergehend eingestellt


Wegen starken Schneefalls hat der größte deutsche Flughafen in Frankfurt den Betrieb vorübergehend eingestellt. Im Westen soll es nachts zudem Glatteis geben.

Winterwetter: Betrieb am Frankfurter Flughafen vorübergehend eingestellt
Am Frankfurter Flughafen ist der Flugverkehr wegen des starken Schneefalls vorübergehend eingestellt worden. Das teilte die Fraport AG als Betreiber von Deutschlands größtem Flughafen mit. Seit etwa 15 Uhr seien keine Starts und Landungen möglich, sagte ein Sprecher. Grund sei die Schneedecke auf den Start- und Landebahnen. Er gehe davon aus, dass Teile des Flugbetriebs im Laufe des Nachmittags wieder aufgenommen würden. Laut der Homepage des Flughafens sind zahlreiche Verbindungen bis in den Abend hinein gestrichen. Passagiere sollen den Status rechtzeitig vorher prüfen. Einige Flüge wurden nach Düsseldorf oder Stuttgart umgeleitet, wie der Stuttgarter Flughafen bestätigte. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte zuvor in Hessen vor starkem Schneefall gewarnt. In einer amtlichen Unwetterwarnung heißt es, es bestehe Gefahr für Leib und Leben durch eine geschlossene Schneedecke, eingeschränkte Mobilität, blockierte Verkehrswege und Glatteis. Die Warnung gilt voraussichtlich bis 19 Uhr. Lange Staus auf den Autobahnen, erhöhtes Glatteisrisiko Auf mehreren Autobahnen in Hessen gibt es aufgrund des Schneefalls lange Staus. Der ADAC meldet für die A3 und die A5 zahlreiche liegengebliebene Lkw und Gefahrenstellen. Es staut sich auf beiden Autobahnen bis zu 25 Kilometer. Laut der Frankfurter Rundschau ist auch der öffentliche Nahverkehr beeinträchtigt . In mehreren Landkreisen und Städten wurde der Busverkehr vorübergehend eingestellt, auch in Hessens Landeshauptstadt Wiesbaden. In der Nacht besteht außerdem zwischen Westen und Nordwesten ein erhöhtes Risiko für Glatteis auf den Straßen und Gehwegen. "Das genaue Gebiet sowie die Verbreitung sind recht unsicher, jedoch könnte in etwa die Region vom Emsland bis zum Weserbergland betroffen sein", erklärte Meteorologe Fabian Chow vom DWD. Deutschland bleibt beim Wetter in den nächsten Tagen zweigeteilt. Am Donnerstag bleibt es im Norden bei Schneefall und Dauerfrost winterlich. Im Südwesten ist es mild und zumeist trocken, nur vereinzelt regnet es. Verantwortlich dafür ist nach Angaben des DWD das Hoch Daniel über Skandinavien, das sich als ein Dauerbrenner entpuppt. Aussichten auf milderes Wetter im Nordosten gibt es ab Freitag. Dann wird Hoch Daniel nach Osten abgedrängt und es kommt etwas mildere Luft an, der Dauerfrost verabschiedet sich größtenteils.