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27.01.2026
01:57 Uhr
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In zahlreichen US-Bundesstaaten sind Menschen wegen Schneefall und Kälte ums Leben gekommen. Mehr als 560.000 Haushalte im Land sind nach wie vor ohne Strom.

Infolge des heftigen Wintersturms in den USA sind inzwischen mindestens 29 Menschen gestorben. In den Bundesstaaten Ohio und Massachusetts seien jeweils zwei Menschen von Schneepflügen erfasst worden, teilten die Behörden mit. In Texas und Arkansas kam es zu schweren Rodelunfällen, bei denen jeweils zwei Jugendliche getötet wurden. In Kansas berichteten die Behörden vom Tod einer 28-jährigen Frau, deren Leiche von Spürhunden der Polizei unter Schnee entdeckt worden sei, nachdem sie zuletzt beim Verlassen einer Bar gesehen worden sei. Aus New York City meldete das Büro von Bürgermeister Zohran Mamdani, dass zwischen Samstag und Montagmorgen bei stark fallenden Temperaturen mindestens acht Menschen im Freien tot aufgefunden worden seien. Die Todesursachen würden noch untersucht. Behörden berichteten zudem von vier Todesfällen in Tennessee, jeweils drei in Louisiana und Pennsylvania, zwei in Mississippi sowie je einem Todesfall in New Jersey und South Carolina. Tausende Flüge gestrichen Für große Teile der USA hatte die neue Woche mit viel Schnee begonnen. Vom Bundesstaat Arkansas bis ins 2.100 Kilometer entfernte Neuengland an der Ostküste türmte sich dieser am Montag etwa 30 Zentimeter hoch. Der Verkehr kam zum Erliegen, Tausende Flüge wurden gestrichen. An vielen Orten fiel die Schule aus. Am Montagabend waren laut der Webseite poweroutage.com noch mehr als 560.000 Haushalte im Land ohne Strom, die meisten davon im Süden der USA. Im Norden von Mississippi und in Teilen von Tennessee sind Stromleitungen unter dem Gewicht gerissen, das durch Eisschichten aus gefrierendem Regen entstand. Dies sorgte für weitreichende Stromausfälle.