|
20.02.2026
11:45 Uhr
|
In Süddeutschland kommt es wegen starken Schneefalls zu Beeinträchtigungen im Verkehr. In München fielen Flüge aus, auf den Straßen ereigneten sich zahlreiche Unfälle.

Kräftige Schneefälle haben in Bayern erneut für Verkehrsbehinderungen gesorgt. Am Flughafen München war der Flugbetrieb nach Angaben des Betreibers zunächst beeinträchtigt, Verspätungen und Ausfälle aufgrund von Schneefall waren möglich. Reisende wurden gebeten, vorab Fluglinien zu kontaktieren. In der Nähe Nürnbergs prallte in der Nacht zum Freitag eine S-Bahn der Deutschen Bahn gegen einen witterungsbedingt umgestürzten Baum, wie die Bundespolizei in München mitteilte. Der Lokführer und die etwa 30 Fahrgäste der Regionalbahn blieben unverletzt, es gab Schäden an Zug und Oberleitungen. Nach Bahnangaben war deshalb der über die Strecke laufende Fernverkehr zwischen Nürnberg und Stuttgart beeinträchtigt. Es gab demnach Verspätungen in beiden Fahrtrichtungen. Auch auf den Straßen gab es erneut Probleme. Das Polizeipräsidium im niederbayerischen Straubing zählte bis Freitagfrüh mehr als 50 witterungsbedingte Einsätze. 30 davon betrafen Unfälle auf glatten Straßen, die anderen galten demnach etwa liegen gebliebenen Fahrzeugen. Mildere Temperaturen erwartet Dem Deutschen Wetterdienst zufolge werden im bayerischen Alpenvorland und in den Alpen bis Freitagmittag fünf bis teils zehn Zentimeter Neuschnee erwartet. Ab der Nacht zum Sonntag ist dann im Osten von Deutschland mit gefrierendem Regen zu rechnen. Regional ist demnach Unwettergefahr möglich, etwa in Vorpommern und Ostbayern. Ab Freitagabend setzt den Meteorologen zufolge von Westen her eine "nachhaltige Milderung" der Temperaturen mit teils anhaltenden Regenfällen ein. Im Westen und Südwesten steigen die Temperaturen demnach auf acht bis 13 Grad, sonst liegen sie bei drei bis acht Grad. Vereinzelt kommt es in Mittelgebirgslagen bis Montag demnach zu erheblichen Niederschlägen in Kombination aus Regen und Schmelzwasser. Dort kommen bis zu 70 Liter je Quadratmeter zusammen.