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08.01.2026
15:36 Uhr
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Mecklenburg-Vorpommern dürfte nach aktuellen Prognosen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Freitag weitgehend von Unwetter verschont bleiben. "Markant, aber nicht dramatisch" werde das Wetter voraussichtlich auch im am stärksten von Schneefall betroffenen Südwesten des Bundeslandes, sagte ein Sprecher des DWD. Laut Prognose konzentriert sich der ab Freitagfrüh erwartete Schneefall im Raum von Boizenburg bis Schwerin. "Das ist relativ leichter Niederschlag, vier, fünf Zentimeter. Viel mehr würde ich gar nicht erwarten", sagte der Sprecher. "Noch ein bisschen markanter dagegen ist der Wind." Bereits in der Nacht zu Freitag wird es demnach an der Küste teils stürmisch. "Im Binnenland beginnt es dann, lebhaft zu werden im Vormittagsverlauf." Steife bis stürmische Böen seien möglich mit 60 bis 70 km/h. An der Küste seien am Freitag auch Sturmböen mit 80 Kilometern pro Stunde möglich. Schneeverwehungen möglich Da es abgesehen vom Südwesten des Landes am Freitag laut Prognose nicht oder nur vereinzelt schneien soll, drohen vor allem im Südwesten Schneeverwehungen. "Fünf Zentimeter und dieser Wind dazu, das macht trotzdem Verwehungen", sagte der Meteorologe. Gerade bei großen Feldern könne sich neben oder auf Straßen und Wegen viel Schnee sammeln. Wie hoch solche Verwehungen sind, sei schwer zu sagen. Bei der aktuellen Prognose seien Verwehungen mit einem halben Meter Höhe denkbar. Für Unwetter-Bedingungen müsste demnach noch mehr Schnee fallen. "Ein Modell gibt es noch, was mehr als diese fünf Zentimeter rechnet", sagte der Meteorologe. Ein ganz kleines Risiko gebe es, dass es doch bis zu zehn Zentimeter Neuschnee werden. Die Temperaturen bleiben frostig. In der Nacht zu Freitag liege das Minimum bei minus 10 Grad in Vorpommern und zwischen minus 5 und minus 8 Grad in Mecklenburg. "Tagsüber bleibt es bei Dauerfrost." Temperaturen zwischen minus 3 und minus 5 Grad würden erwartet. © dpa-infocom, dpa:260108-930-515912/1