Zeit 30.01.2026
16:39 Uhr

Wetter in Deutschland: Im Nordosten Kälte, im Südwesten zweistellige Temperaturen erwartet


Das Wochenende teilt Deutschland wettertechnisch in zwei Teile: Im Norden und Osten werden Minusgrade, im Süden und Westen dagegen milderes Wetter erwartet.

Wetter in Deutschland: Im Nordosten Kälte, im Südwesten zweistellige Temperaturen erwartet
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sagt für das Wochenende große Wetterunterschiede in verschiedenen Regionen Deutschlands vorher. Im Nordosten werden Höchstwerte von –4 bis 1 Grad erwartet. Im Rest von Deutschland wird die Temperatur am Wochenende auf 2 bis 10 Grad steigen, mit den höchsten Werten im Rheintal. Der Tiefstwert von –10 Grad wird in Vorpommern erwartet, dagegen soll die Tieftemperatur am Niederrhein 3 Grad betragen. Im Alpenraum zeigt sich vielfach die Sonne. Am Samstag gibt es im Nordosten den vorerst letzten Schnee, sonst bleibt es bei meist starker Bewölkung trocken. Das Niederschlagsgebiet verlagert sich bis zum Abend nach Niedersachsen. "Dort kann sowohl Regen niedergehen, der auf gefrorenem Boden zu Glatteis führt, oder es kann schneien", sagt Meteorologe Markus Eifried vom Deutschen Wetterdienst (DWD). "Was genau passiert, lässt sich noch nicht mit Bestimmtheit prognostizieren." "Der Nordosten bleibt temperaturtechnisch im Gefrierschrank" In der Nacht zum Sonntag ist es wechselnd bewölkt, teils klart es auf, teils wird es erneut neblig. Im Westen regnet es dagegen hier und da. Dort bleibt es teils frostfrei, während im Nordosten lokal strenger Frost auftritt. Am Sonntag und Montag zeigen sich Auflockerungen im Nordosten sowie im Westen und Südwesten, dazwischen bleibt es stark bewölkt bis bedeckt. Die Alpen ragen erneut mit viel Sonnenschein heraus, dasselbe gilt für Montag für Vorpommern und auch den Bayerischen Wald. Auch nach dem Wochenende bleibt die Zweiteilung erst einmal erhalten. "Der Nordosten bleibt temperaturtechnisch im Gefrierschrank, verbreitet liegen die Höchstwerte im mäßigen Frostbereich", sagt der Eifried. "Im äußersten Südwesten sind dagegen wieder zweistellige Plusgrade drin." Ungewöhnlich viel Sonne Im Vergleich mit den Vorjahren war der Januar in Teilen Nordwestdeutschlands der schneereichste seit mehr als 15 Jahren. Das geht aus der am Freitag veröffentlichten Monatsbilanz des Deutschen Wetterdiensts im hessischen Offenbach hervor. Demnach war der Januar in Hamburg und Niedersachsen gemessen an der Zahl sogenannter Schneedeckentage der schneereichste seit 2010. Trotz winterlicher Verhältnisse und teils ergiebiger Schneefälle auch in anderen Bundesländern blieb es insgesamt allerdings relativ niederschlagsarm . Deutschlandweit war der Januar jedoch ungewöhnlich sonnig: Die Sonnenscheindauer übertraf das klimatologische Soll laut Referenzperiode um etwas mehr als 50 Prozent. Wintersturmtief Elli war vor rund drei Wochen über das Land gefegt und hatte insbesondere den Norden getroffen. In Berlin wurde nun sogar eine Extraregelung getroffen, um den eigentlich verbotenen Einsatz von Tausalz auf Gehwegen in Ausnahmefällen zu ermöglichen. Dazu kam gefährliches Blitzeis in anderen Landesteilen. Der Bahnverkehr war großflächig gestört. Auch danach kam es immer wieder zu Wintereinbrüchen durch gefrierenden Regen und durch Schneefall. Mehrere Menschen starben.