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21.11.2025
15:59 Uhr
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Ein Tief bringt winterliche Temperaturen nach Deutschland. Im Westen wird am Sonntag Schnee erwartet, im Süden ist mit Glatteis zu rechnen.

Die Menschen in Deutschland müssen sich auf ein kaltes und windiges Wochenende einstellen. Vor allem im Süden könnten die Temperaturen absacken, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Stellenweise ist demnach auch mit Schnee zu rechnen – und mit eisglatten Straßen. Bereits am Samstag könnten die Temperaturen in Süddeutschland demnach auf minus zwei Grad sinken. Allerdings soll es zunächst noch heiter bis sonnig bleiben. In der Nacht zum Sonntag erwarten die Meteorologen dann einen Kälteeinbruch mit Tiefstwerten zwischen minus vier und minus neun Grad in weiten Landesteilen. In manchen Regionen könnte es dann sogar schneien. "Am Sonntagmorgen sind im äußersten Westen bereits erste Schneeflocken möglich", sagte DWD-Meteorologin Jacqueline Kernn. Bis zum Abend würden dann voraussichtlich in der gesamten Westhälfte Deutschlands Regen und Schnee niedergehen. Warnungen vor Glatteis Gerade im Süden sollten die Menschen darum ab Sonntagabend wegen Glatteis aufpassen. Auch im Osten könnte es ab Montagfrüh zu Verkehrsproblemen kommen. "Wer am Montagmorgen früh raus muss oder möchte, der sollte sich am Vorabend noch mal mit dem Wetter beschäftigen", sagte die Meteorologin. Ursache für den Wetterumbruch sei das Tief Talat, das derzeit von Rügen in die Ostsee zieht. Die dazugehörige Luftmassengrenze überquert Deutschland demnach von West nach Ost und sorgt gebietsweise für frühwinterliche Wetterbedingungen. Dadurch werde es in Deutschland kälter als üblich für diese Jahreszeit, wie die Meteorologin ausführte. Von echten Kälterekorden sei man aber "noch ein ganzes Stück entfernt", sagte Kernn.