Zeit 03.02.2026
16:46 Uhr

Weltraumpolitik der EU: Wie lässt sich ein Krieg im All verhindern?


Ob in Europa Bankautomaten funktionieren, hängt von Satelliten ab, sagt Juliana Süß. Sie erforscht die Aufrüstung im Weltall und wie sich ein Krieg dort verhindern lässt.

Weltraumpolitik der EU: Wie lässt sich ein Krieg im All verhindern?
In der neuen Folge sprechen wir mit der Politikwissenschaftlerin Juliana Süß über die Verwundbarkeit Europas im Weltall, wo nicht nur immer mehr Satelliten immer wichtigere Aufgaben für den modernen Alltag übernehmen. Nein, dort wird auch aufgerüstet. Die Möglichkeiten reichen von Störung bis Zerstörung. Und alle großen Mächte bauen ihre Fähigkeiten aus. Wie kann man einen Krieg im All verhindern? Und wo steht Europa angesichts der Weltlage, in der die USA als dominante Space-Power kein zuverlässiger Verbündeter mehr sind? Solche Fragen behandelt Süß in ihrer wissenschaftlichen Arbeit – und spricht nun mit uns im Podcast darüber. In jeder Folge des freundlichen Krisenpodcasts Auch das noch? besprechen und hinterfragen Petra Pinzler und Stefan Schmitt eine Facette der krisenhaften Gegenwart mit einer Expertin oder einem Fachmann. Und sie versuchen, zu verstehen, wie es besser laufen könnte. Die Links zur Folge: Juliana Süß forscht bei der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik im STAND Projekt (Strategic Threat Analysis and Nuclear (Dis-)Order) Ende 2025 veröffentlichte sie einen Aufsatz über Europäische Autonomie im Weltraum . Der Podcast, den Juliana Süß bis Ende 2024 hostete, ist nach wie vor online: War in Space . "Unser Müll im All" heißt eine preisgekrönte ZEIT-Datenvisualisierung aus dem Jahr 2022, die am Beispiel eines Satelliten das Problem der vermüllten Orbits erklärt. Und das Motiv aus dem Beam über eine landesweite Zukunftsdiskussion haben wir auch in unserer Kolumne Was, wenn's gelingt? verarbeitet. Sie erschien in der ZEIT 03/2026: " Breitband per Ballon ".