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16.12.2025
18:59 Uhr
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Schon das dritte Mal in Folge wurde die Spanierin Aitana Bonmatí zur Weltfußballerin des Jahres gewählt. Für den Franzosen Ousmane Dembélé war es das erste Mal.

Der Franzose Ousmane Dembélé von Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain ist als Weltfußballer des Jahres ausgezeichnet worden. Bei den Frauen ging die Ehrung bei einer Gala des Weltverbandes Fifa in Doha zum dritten Mal in Folge an die Spanierin Aitana Bonmatí vom FC Barcelona. Dembélé erhielt die Ehrung zum ersten Mal. Der Franzose setzte sich bei der Wahl gegen seinen Landsmann Kylian Mbappé und den Spanier Lamine Yamal durch. Der 28-jährige ehemalige Bundesliga-Spieler von Borussia Dortmund ist Nachfolger des Brasilianers Vinícius Júnior. Als Welttrainer 2025 wurde der Spanier Luis Enrique gekürt, der Paris Saint-Germain zum ersten Titel in der Champions League geführt hatte und sich bei der Wahl unter anderem gegen Ex-Bundestrainer Hansi Flick vom FC Barcelona durchsetzte. Zur besten Trainerin wurde Sarina Wiegman gewählt. Die Niederländerin holte vorigen Sommer mit England ihren insgesamt dritten EM-Titel als Auswahltrainerin. Gianluigi Donnarumma und Hannah Hampton sind Welttorhüter des Jahres Zuvor hatte die Fifa bereits andere Auszeichnungen bekannt gegeben. Gianluigi Donnarumma ist zum Welttorhüter des Jahres gewählt worden. Der 26 Jahre alte Italiener setzte sich bei der Wahl gegen sieben Kontrahenten um Manuel Neuer vom FC Bayern München durch. Bei den Frauen ging die Auszeichnung an Englands Nationaltorhüterin und Europameisterin Hannah Hampton vom FC Chelsea. Die ebenfalls nominierte deutsche Auswahlkeeperin Ann-Katrin Berger (Gotham FC) ging leer aus. Sowohl Donnarumma als auch die 25-jährige Hampton hatten zuvor in diesem Jahr bereits den Ballon d'Or gewonnen. Deutscher Teamarzt geehrt Während Deutsche in allen anderen Kategorien leer ausgingen, zeichnete die Fifa Andreas Harlass-Neuking mit dem Fair Play Award 2025 aus. Der Teamarzt von Drittligist SSV Jahn Regensburg wurde für seinen Einsatz bei einem Notfall in Magdeburg geehrt. Harlass-Neuking war vor der damaligen Zweitliga-Partie der Regensburger beim 1. FC Magdeburg im April von Spielern darauf aufmerksam gemacht worden, dass ein Magdeburger Fan kollabiert war. Der Mediziner lief in den Fan-Block, reanimierte den Mann und sorgte für den Transport in ein Krankenhaus. "Ihre Sportlichkeit, Selbstlosigkeit und Nächstenliebe spiegeln die besten Aspekte unseres schönen Sports wider", schrieb Fifa-Chef Gianni Infantino und lobte Harlass-Neuking für sein "geistesgegenwärtiges und schnelles Handeln".