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02.02.2026
11:59 Uhr
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Die Universitätsmedizin Rostock hat beim Arbeitsgericht der Hansestadt den Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen neuerliche Warnstreiks der Gewerkschaft Verdi beantragt. Das Vorgehen sei mit der Universitätsmedizin Greifswald abgestimmt, wo nach Angaben von Verdi ebenfalls von Dienstag bis Freitag Warnstreiks geplant sind. "Mit den fast für die gesamte Woche angekündigten Arbeitsausständen sehen wir die Verhältnismäßigkeit der Streikmaßnahmen im Interesse unserer Patientinnen und Patienten gefährdet", sagte Stefan Menzel, Pressesprecher der Universitätsmedizin Rostock. Die Möglichkeit zu streiken, sei zwar ein Grundrecht. Allerdings berge die Ausweitung der Warnstreiks das Risiko, dass selbst die medizinische Minimalversorgung an der Universitätsmedizin Rostock nicht mehr aufrechterhalten werden könne. "Können wir Patientinnen und Patienten wegen der Streikmaßnahmen nicht mehr auf Grundlage der Notdienstvereinbarung versorgen, wird aus unserer Sicht eine Grenze überschritten", so Menzel weiter. Verdi hatte vor dem Hintergrund der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder für diese Woche mehrtägige Arbeitsniederlegungen an den Universitätsmedizinstandorten Rostock und Greifswald angekündigt. Dabei sollten die Aktion so organisiert sein, "dass eine spürbare wirtschaftliche Wirkung entsteht". Betroffen seien insbesondere Bereiche mit hoher wirtschaftlicher Relevanz, darunter Versorgungsbereiche sowie die OP-Pflege und die OP-Anästhesie. © dpa-infocom, dpa:260202-930-630594/1