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04.12.2025
14:55 Uhr
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Im Mittelmeerraum kam es im Sommer 2025 zu anhaltenden Bränden. Das führte zu besonders hohen Mengen an freigesetztem Kohlenstoff.

Im Jahr 2025 hat Europa die höchsten Waldbrandemissionen seit Beginn der Aufzeichnungen vor 23 Jahren verzeichnet. Dem Klimawandeldienst des EU-Programms Copernicus zufolge wurden dabei etwa 13 Megatonnen Kohlenstoff freigesetzt. Vor allem die schweren Brände im Sommer in Spanien und Portugal seien dafür verantwortlich gewesen. Der Rauch der Brände gelangte bis nach Großbritannien und Nordwesteuropa. Auch die Brände im östlichen Mittelmeerraum und in der Balkanregion seien 2025 "außergewöhnlich heftig" gewesen, teilte Copernicus mit. Zwar hat Spanien laut Copernicus die höchsten jährlichen Brandemissionen seit 23 Jahren verzeichnet, die Kohlenstoffemissionen aus Bränden in Europa tragen aber nicht wesentlich zu den globalen CO₂-Emissionen bei. "Doch die Zahlen können als Indikator für die durch Brände verursachten Emissionen vieler Schadstoffe herangezogen werden", teilte der Klimawandeldienst mit.