Zeit 12.02.2026
13:07 Uhr

Vorwürfe gegen AfD-Landesverband: AfD Sachsen-Anhalt streitet Vorwürfe der Vetternwirtschaft ab


Mehrere Angehörige von AfD-Politikern aus Sachsen-Anhalt sollen für Bundestagsabgeordnete arbeiten. Den Vorwurf der Vetternwirtschaft nennt der Landesverband absurd.

Vorwürfe gegen AfD-Landesverband: AfD Sachsen-Anhalt streitet Vorwürfe der Vetternwirtschaft ab
Die AfD Sachsen-Anhalt hat den Vorwurf der Vetternwirtschaft im eigenen Landesverband abgestritten. "Die medial kolportierten Vorwürfe der Vetternwirtschaft in Sachsen-Anhalt sind absurd", heißt es in einem Schreiben des Landesvorstands an die Mitglieder. Über das Schreiben hatte zuerst die Magdeburger Volksstimme berichtet. "Durch Falschbehauptungen, Verzerrungen und tendenziöse Auslassungen" solle Stimmung gemacht werden. Zuletzt waren mehrere Fälle aus dem Landesverband bekanntgeworden, in denen Familienangehörige von AfD-Politikern bei anderen Bundestagsabgeordneten beschäftigt wurden. So sollen etwa drei Geschwister eines AfD-Spitzenpolitikers bei einer Abgeordneten angestellt sein. In dem Schreiben bezeichnete der Landesverband die Anstellungen als "vollkommen legal". Posten würden nach "Leistung, Abschluss, Vertrauen, Zuverlässigkeit und Fähigkeit vergeben". Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.