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01.12.2025
09:47 Uhr
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Bei den Überschwemmungen in Indonesien, Sri Lanka und Thailand sind mehr als 1.000 Menschen gestorben. Insgesamt sind in drei Ländern Millionen Menschen betroffen.

Nach Überschwemmungen in Indonesien , Sri Lanka und Thailand werden noch immer Hunderte Menschen vermisst. Der indonesische Präsident Prabowo Subianto versprach bei einem Besuch betroffener Gebiete auf der Insel Sumatra den Wiederaufbau von Infrastruktur. Dort wurden durch Hochwasser und Erdrutsche in der vergangenen Woche Tausende Menschen obdachlos. 474 Menschen galten an diesem Montag weiter als vermisst. "Wir müssen den Klimawandel effektiv angehen", sagte Prabowo nach einem Treffen mit Überlebenden. "Lokalregierungen müssen eine bedeutende Rolle dabei übernehmen, die Umwelt zu schützen und sich auf die Extremwetterbedingungen vorzubereiten, die durch den künftigen Klimawandel entstehen werden." Durch die Unwetterkatastrophe sind in allen drei Ländern insgesamt etwa 1.000 Menschen gestorben. In Indonesien gab es laut Behördenangaben mindestens 469 Tote, in Sri Lanka 334 und in Thailand 170. Zerstörte Straßen erschweren Rettung In Sri Lanka suchten Rettungskräfte laut Behördenangaben noch immer nach 370 Vermissten. Knapp 148.000 Menschen waren in Notunterkünften untergebracht. Die Regenfälle der vergangenen Woche hatten Häuser, Felder und Straßen überflutet und Erdrutsche ausgelöst. In Thailand waren nach Behördenangaben von schweren Überschwemmungen in zwölf südlichen Provinzen 3,8 Millionen Menschen betroffen. Einige Gegenden in Indonesien sind weiter nicht zu erreichen, weil durch das Unwetter Straßen beschädigt und Kommunikationsverbindungen gekappt wurden. Bewohnerinnen und Bewohner betroffener Gegenden waren auf Hilfslieferungen per Flugzeug angewiesen. Laut Katastrophenschutzbehörde wurden in den Provinzen Nordsumatra, Westsumatra und Aceh rund 291.000 Menschen aus ihrem Zuhause vertrieben.