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21.11.2025
17:08 Uhr
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Der US-Friedensplan fordert von der Ukraine harte Zugeständnisse – bietet aber auch Ansatzpunkte für Gespräche. Und: Hoffnungsschimmer für die deutsche Wirtschaft.

Zum neuen US-Friedensplan für ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sind mehrere Details bekannt geworden. Vertreter der USA und Russlands hatten ihn im Geheimen ausgehandelt. Wie mehrere Medien berichten, soll die Ukraine die Gebiete Donezk und Luhansk sowie die Halbinsel Krim vollständig an Russland abtreten . Der Süden der Ukraine soll entsprechend der aktuellen Frontlinie aufgeteilt werden. Auf der anderen Seite sieht der Plan Sicherheitsgarantien für die Ukraine vor. Ob der Plan immer noch nach einer halben Kapitulation für die Ukraine aussieht oder eine echte Perspektive bieten kann, ordnet Maxim Kireev ein, ZEIT-Redakteur für internationale Politik mit Schwerpunkt auf Russland und Osteuropa. Zuletzt gab es vorwiegend schlechte Nachrichten über die deutsche Wirtschaft: Unternehmen fürchten um ihre Existenz und bauen massiv Stellen ab . Doch erstmals seit Sommer 2023 fließt nun wieder mehr ausländisches Kapital nach Deutschland , als inländisches abfließt. Wer investiert in Deutschland und warum? Die Antwort darauf hat Mark Schieritz . Er ist stellvertretender Leiter des Politikressorts der ZEIT. Außerdem im Update: Die COP in Brasilien läuft auf ihr Ende zu. Was am Ende des zweiwöchigen Klimagipfels in der gemeinsamen Abschlusserklärung stehen wird, ist noch nicht klar . 30 Länder, unter ihnen auch Deutschland, drohen nun mit einem Boykott. Denn im neuesten Entwurf des Abschlussdokuments fehlt ein konkreter Fahrplan zum Ausstieg aus fossilen Energieträgern . Für die Abschlusserklärung muss nun ein Kompromiss gefunden werden. Was noch? Buchempfehlungen der ZEIT-Redaktion für Weihnachten . Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier . Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de .