|
10.02.2026
09:11 Uhr
|
Zwei Nachbarorte von Kupjansk, Petropawliwka und Stepowa Nowosseliwka sind von russischen Einheiten besetzt worden. Dabei wurden offenbar mehr als 20 Angreifer getötet.

Die russische Armee ist von Osten her weiter an die Stadt Kupjansk herangerückt. Das berichtet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem aktuellen Lagebericht . Geolokalisierte Aufnahmen zeigen demnach, dass sie bei einem Angriff mit Panzerwagen zwei Nachbarorte von Kupjansk besetzt hat: Petropawliwka und Stepowa Nowosseliwka. Außerdem drang sie demnach in den Nordwesten von Podoly vor. Die ukrainische Armee veröffentlichte Aufnahmen des Angriffs und berichtete, dass ukrainische Streitkräfte ihn zurückgeschlagen und dabei 21 russische Soldaten getötet und etliche Fahrzeuge zerstört hätten . Weitere Aufnahmen zeigen laut dem ISW, wie ukrainische Truppen eine russische Stellung in Kuryliwka angreifen , nachdem dort russische Soldaten in Kleingruppen durchgedrungen waren, ohne jedoch die Kontrolle über den Ort zu übernehmen. Die ukrainische Armee berichtet, dass sie trotz der Angriffe weiterhin die Kontrolle über Kupjansk selbst und den Vorort Kupjansk-Wuslowyj gehalten habe. Allerdings seien einzelne ukrainische Soldatengruppen in der Stadt teilweise von der Kommunikation abgeschnitten und könnten nicht regelmäßig ausgetauscht werden. Die russische Armee plane offenbar immer noch, die Stadt Kupjansk einzunehmen – obwohl sie dafür vor Ort nicht genügend Soldaten und Material habe. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. In der Region Charkiw, nordöstlich von Welykyj Burluk, vertrieben ukrainische Truppen die Angreifer aus Teilen der Siedlung Tschuhuniwka , in die sie zu einem früheren Zeitpunkt von der russischen Grenze aus vorgedrungen waren. Ein ukrainischer Militärsprecher berichtete, dass Russlands Armee weiterhin versucht, eine Pufferzone entlang der internationalen Grenze in Richtung Welykyj Burluk zu errichten . Weitere Aufnahmen zeigen laut dem ISW, dass russische Truppen auch östlich der Stadt Sumy sowie bei Slowjansk und in Kostjantyniwka vorrückten, allerdings jeweils nur minimal. In unserem Liveblog zum Ukrainekrieg halten wir Sie über alles Wichtige auf dem Laufenden .