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14.01.2026
09:12 Uhr
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Im Westen der Region Saporischschja, in Kostjantyniwka und bei Borowa sind die Angreifer etwas weitergekommen. Zeitgleich wurden sie dort von anderen Flächen vertrieben.

Russische Truppen sind südöstlich der Regionalhauptstadt Saporischschja weiter vorgerückt. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Geolokalisierte Aufnahmen zeigen, dass sie Gelände westlich von Orichiw eingenommen haben. Russische Militärbeobachter schreiben, dass die Armee auch nordöstlich von Stepnohirsk vorgerückt sei und einen Großteil der Stadt Prymorske unterwandert hätte – für beides sieht das ISW aber keine Belege. Weitere Bilder aus der Gegend zeigen demnach, dass ukrainische Soldaten ein Gebiet bei Stepnohirsk kontrollieren , das russische Quellen zuvor als besetzt bezeichnet hatten. Auch nördlich von Kostjantyniwka haben ukrainische Einheiten demnach Angreifer vertrieben; auf aktuellen Aufnahmen ist laut dem ISW zu sehen, wie ukrainische Einheiten eine Flagge im Ortszentrum von Maiske hissen , das zuvor als besetzt galt. Am südöstlichen Stadtrand von Kostjantyniwka rückten demnach unterdessen russische Truppen minimal vor. Weitere Aufnahmen zeigen laut ISW, dass russische Streitkräfte auch nordöstlich der Stadt Borowa vorgerückt sind. Unmittelbar nördlich von diesem Gebiet ist es ukrainischen Truppen unterdessen gelungen, zwei Vororte von Kupjansk, Kuryliwka und Kutscheriwka, zu befreien und die Angreifer aus einem langen Streifen östlich von Kupjansk zu vertreiben. Ein ukrainischer Militärsprecher berichtet demnach, dass eine zweistellige Zahl russischer Soldaten in der weiterhin ukrainisch kontrollierten Stadt Kupjansk von der Versorgung abgeschnitten wurde – sie seien auf Essenslieferungen durch Drohnen angewiesen, diese könnten bei dem Wetter dort aktuell aber nicht fliegen. In unserem Liveblog zum Ukraine-Krieg halten wir Sie über alles Wichtige auf dem Laufenden.