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26.09.2026
08:56 Uhr
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Die Straßen der thailändischen Hauptstadt sind überschwemmt. Seit Donnerstag regnet es beinahe ununterbrochen. Weiterer Niederschlag wird erwartet.

Die Behörden in Bangkok haben wegen starker Überschwemmungen für alle 50 Bezirke der thailändischen Hauptstadt den Katastrophenfall ausgerufen. Laut dem Gouverneur von Bangkok, Chadchart Sittipunt, sind seit Donnerstag in Bangkok fast 300 Millimeter Regen gefallen. Es regne seit Donnerstagnachmittag beinahe ununterbrochen, berichteten Journalisten der Nachrichtenagentur AFP. Dadurch seien die Straßen überflutet. Durch die Ausrufung des Katastrophenfalls können die örtlichen Behörden Notfallmaßnahmen ergreifen. Der Gouverneur von Bangkok, Chadchart Sittipunt, teilte mit, der Osten der Stadt sei am stärksten betroffen. Die größte Gefahr drohe den Anwohnern entlang der Kanäle. Journalisten der AFP berichteten, die Kanäle der Stadt seien angeschwollen und viele der an den Ufern gelegenen Häuser und Restaurants stünden unter Wasser. Sittipunt schrieb in den Onlinediensten, man versuche, das Wasser abzupumpen, aber die Kanäle seien voll. Er warnte vor weiteren Regenfällen. Der Katastrophenschutz sprach bis einschließlich Sonntag eine Warnung vor Tiefdruckgebieten über Ost-, Nordost- und Zentralthailand aus. Es könne zu Sturzfluten und Schlammlawinen kommen, teilte die Behörde mit. Hüfthohes Wasser in der Nähe eines Kanals Das Wasser stehe ihr mittlerweile bis zur Hüfte, sagte eine Verkäuferin, die in der Nähe eines Kanals nördlich des Zentrums wohnt. Es steige immer weiter. Ihr Laden sei bereits seit zwei Tagen geschlossen. Menschen, die auf medizinische Hilfe angewiesen sind, sollen sich laut dem Gouverneur in Krankenhäuser begeben. Er empfahl den Einwohnern zudem, ihre Autos in Sicherheit zu bringen.