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06.02.2026
16:10 Uhr
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Unter Vermittlung des Oman haben Vertreter der USA und des Iran indirekt miteinander gesprochen. Ob und wann die Verhandlungen fortgesetzt werden, ist noch unklar.

Die erste Runde der aktuellen Gespräche zwischen Vertretern der US-Regierung und der iranischen Führung im Oman ist beendet worden. "Es war ein guter Anfang", sagte Irans Außenminister Abbas Araghtschi dem Staatsfernsehen. Die Frage, ob und wann die Gespräche fortgesetzt werden, beantwortete Araghtschi jedoch nicht. Die Delegationen beider Staaten kehren nach den indirekten Verhandlungen unter Vermittlung des Gastgeberlandes Oman nun für Konsultationen in ihre Länder zurück, berichteten iranische Staatsmedien. Außenamtssprecher Ismail Baghai schrieb auf X, die Entscheidung über weitere Verhandlungsrunden werde in Abstimmung mit den jeweiligen Regierungen getroffen. Omans Außenminister Badr al-Bussaidi bezeichnete die Gespräche auf X als "sehr ernst". Ziel der Vermittlung sei es gewesen, die Positionen beider Seiten zu klären und mögliche Ansatzpunkte für Fortschritte zu identifizieren. Die Gespräche seien hilfreich gewesen, hieß es. Eine Fortsetzung sei zu gegebener Zeit geplant. Aus den USA gab es nach dem Treffen zunächst keine Reaktion. Nach Angaben des Außenministeriums des Oman traf sich al-Bussaidi jeweils separat mit Araghtschi sowie der US-Delegation um den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner, Schwiegersohn des US-Präsidenten Donald Trump. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.