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14.12.2025
13:35 Uhr
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Während einer Schießerei an der Brown University im Bundesstaat Rhode Island starben zwei Menschen, neun wurden verletzt. Die Polizei nahm einen Verdächtigen fest.

An der renommierten Brown University im US-Bundesstaat Rhode Island hat ein Bewaffneter zwei Studierende getötet. Neun weitere Menschen seien verletzt worden, sagte der Bürgermeister der Stadt Providence, Brett Smiley, auf einer Pressekonferenz. Die Polizei nahm nun eine verdächtige Person fest, wie der Lokalsender NBC 10 WJAR berichtete. Die Sprecherin für öffentliche Sicherheit in Providence, Kristy DosReis, bestätigte die Festnahme. Mehr als 400 Beamte waren demnach an der Suche nach dem Täter beteiligt. Die Universität teilte mit, dass Polizeibeamte weiterhin in Bereichen blieben, die noch als aktiver Tatort gelten. Die Polizei von Providence hatte zuvor erklärt, mehrere Menschen seien auf dem Campus der Universität von Schüssen getroffen worden. Die Anweisung, sich auf dem Campus in Rhode Island in Sicherheit zu bringen, wurde nach Polizeiangaben aufgehoben. "Verriegelt die Türen, schaltet die Telefone stumm!" Zuvor hatte es um den Verbleib des Schützen zwischenzeitlich widersprüchliche Informationen gegeben. US-Präsident Donald Trump erklärte, er sei über den Vorfall informiert worden und der Verdächtige befinde sich in Gewahrsam. Auch die Universität hatte zunächst mitgeteilt, die Polizei habe einen Verdächtigen festgenommen. Kurz darauf erklärte sie jedoch, die Fahndung nach dem oder den Verdächtigen laufe noch. Daraufhin erklärte auch Trump, der Schütze sei nicht in Gewahrsam. Die Brown University in Providence, der Hauptstadt von Rhode Island im Nordosten der USA, gehört zur sogenannten Ivy League der US-Eliteuniversitäten . Sie warnte die rund 11.000 Studierenden nach Beginn des Schusswaffenangriffs am Samstag: "Verriegelt die Türen, schaltet die Telefone stumm und haltet euch bis auf Weiteres versteckt." Auf dem Campus waren zahlreiche Polizei- und Rettungskräfte im Einsatz, darunter auch Einsatzkräfte der US-Bundespolizei FBI. An Schulen und Hochschulen in den USA kommt es immer wieder zu Schusswaffenangriffen. Das Gun Violence Archive, das Massenschießereien als jeden Vorfall definiert, bei dem vier oder mehr Menschen angeschossen werden, hat in diesem Jahr in den USA 389 solcher Taten gezählt. Versuche, die laxen Waffengesetze zu verschärfen, scheitern jedoch regelmäßig am Widerstand der konservativen Republikaner und der mächtigen Waffenlobby . Präsident Trump ist ein entschiedener Befürworter des Rechts auf Waffenbesitz.