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14.12.2025
09:47 Uhr
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Während einer Schießerei an der Brown University im Bundesstaat Rhode Island starben zwei Menschen, neun wurden verletzt. Der Täter ist noch nicht gefasst.

An der renommierten Brown University im US-Bundesstaat Rhode Island hat ein Bewaffneter zwei Studierende getötet. Acht weitere Menschen seien schwer verletzt worden, sagte der Bürgermeister der Stadt Providence, Brett Smiley, auf einer Pressekonferenz. Der Täter ist auch Stunden nach der Tat noch nicht gefasst. Die Polizei von Providence hatte zuvor erklärt, mehrere Menschen seien auf dem Campus der Universität von Schüssen getroffen worden. Die Ermittlungen und die Fahndung nach dem Täter dauerten an. Die Polizei forderte die Menschen auf, bis auf Weiteres zu Hause zu bleiben oder "das Gebiet zu meiden". "Verriegelt die Türen, schaltet die Telefone stumm!" Über den Verbleib des Schützen gab es zwischenzeitlich widersprüchliche Informationen. US-Präsident Donald Trump erklärte, er sei über den Vorfall informiert worden und der Verdächtige befinde sich in Gewahrsam. Auch die Universität hatte zunächst mitgeteilt, die Polizei habe einen Verdächtigen festgenommen. Kurz darauf erklärte sie jedoch, die Fahndung nach dem oder den Verdächtigen laufe noch. Daraufhin erklärte auch Trump, der Schütze sei nicht in Gewahrsam. Die Brown University in Providence, der Hauptstadt von Rhode Island im Nordosten der USA, gehört zur sogenannten Ivy League der US-Eliteuniversitäten . Sie warnte die rund 11.000 Studierenden nach Beginn des Schusswaffenangriffs am Samstag: "Verriegelt die Türen, schaltet die Telefone stumm und haltet euch bis auf Weiteres versteckt." Auf dem Campus waren zahlreiche Polizei- und Rettungskräfte im Einsatz, darunter auch auch Einsatzkräfte der US-Bundespolizei FBI. An Schulen und Hochschulen in den USA kommt es immer wieder zu Schusswaffenangriffen. Das "Gun Violence Archive", das Massenschießereien als jeden Vorfall definiert, bei dem vier oder mehr Menschen angeschossen werden, hat in diesem Jahr in den USA 389 solcher Taten gezählt. Versuche, die laxen Waffengesetze zu verschärfen, scheitern jedoch regelmäßig am Widerstand der konservativen Republikaner und der mächtigen Waffenlobby . Präsident Trump ist ein entschiedener Befürworter des Rechts auf Waffenbesitz.