Zeit 07.03.2026
17:33 Uhr

USA: Donald Trump spricht von Verhandlungen mit Kubas Führung


US-Präsident Donald Trump glaubt, dass eine Einigung mit Kuba "leicht machbar" sei. Die Gespräche zu einem "Deal" laufen demnach über ihn selbst und Außenminister Rubio.

USA: Donald Trump spricht von Verhandlungen mit Kubas Führung
US-Präsident Donald Trump zufolge haben die USA Kontakt mit Kubas Staatsführung aufgenommen. Er und Außenminister Marco Rubio seien in Verhandlungen mit nicht näher genannten Personen in Kuba über einen "Deal" mit den USA, den der Inselstaat abschließen wolle. Trump sagte, er halte eine Einigung mit Kuba für "sehr leicht machbar". Das Land befinde sich "in den letzten Momenten seines Lebens", sagte Trump: "Sie haben kein Geld, sie haben kein Öl. Sie haben eine schlechte Philosophie, sie haben ein schlechtes Regime." Die Wirtschaftskrise in Kuba hat sich infolge der Blockade von Ölimporten aus Venezuela durch die USA verschärft. Das kommunistisch regierte Land sei "ziemlich am Ende", sagte Trump. In Kuba werde es bald große Veränderungen geben. Details zum Stand der Verhandlungen nannte er nicht. Trump kündigte an, dass seine Regierung nach dem Krieg gegen den Iran ihre Aufmerksamkeit auf Kuba richten werde. Trump äußerte sich bei der Gründungsveranstaltung der Organisation "Shield of the Americas" in Miami, an der neben den USA die Staats- und Regierungschefs aus 17 Ländern Lateinamerika und der Karibik teilnahmen. Ein Ziel des neuen Bündnisses soll die Bekämpfung von Drogenkartellen sein. Nicht anwesend waren jedoch Brasilien und Mexiko sowie Kolumbien, das lange Zeit im Zentrum der US-Strategie zur Drogenbekämpfung stand. Trump will "Entfesselung der Macht unseres Militärs" Internationale Banden seien eine inakzeptable Bedrohung für die nationale Sicherheit in der westlichen Hemisphäre, sagte Trump in seinem Golfclub in Miami. "Der einzige Weg, diese Feinde zu besiegen, ist die Entfesselung der Macht unseres Militärs. Wir müssen unser Militär einsetzen. Sie müssen ihr Militär einsetzen." Trump verwies auf die von den USA angeführte Koalition, die den sogenannten Islamischen Staat im Nahen Osten bekämpft hatte, und sagte: "Wir müssen jetzt das Gleiche tun, um die Kartelle zu Hause auszurotten."