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26.11.2025
09:10 Uhr
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Ab Januar müssen Reisende aus dem Ausland deutlich mehr bezahlen, wenn sie Nationalparks in den USA besuchen möchten. Damit wird ein Dekret von Donald Trump umgesetzt.

Die großen Nationalparks in den USA haben eine Preiserhöhung für Besucher aus dem Ausland angekündigt. Ab Januar fällt dem Innenministerium und der Nationalparkverwaltung zufolge bei einem Besuch der elf beliebtesten Nationalparks für Personen ab 16 Jahren eine Extragebühr von umgerechnet aktuell 86 Euro zusätzlich zum normalen Eintritt an. Auch der Jahrespass wird für Touristen künftig etwa 217 Euro kosten, für US-Staatsbürger und Personen mit permanenter Aufenthaltsgenehmigung bleibt der Preis bei 80 Dollar (circa 70 Euro) pro Jahr. Damit werde ein Dekret von US-Präsident Donald Trump vom vergangenen Juli umgesetzt, hieß es. Die Ankündigung hatte er damals mit seinem Slogan America first verbunden, wonach die USA und die Amerikanerinnen und Amerikaner immer an erster Stelle stehen sollten. Mit den neuen Regeln soll laut US-Innenminister Doug Burgum der günstige Zugang für US-Steuerzahler gesichert werden. Er teilte mit, dass internationale Besucher so auf faire Weise dazu beitragen würden, die Parks , darunter Yellowstone, Yosemite oder Joshua Tree, zu erhalten und für die nächsten Generationen zu verbessern. Im vergangenen Jahr zählten die 63 US-Nationalparks eine Rekordzahl von insgesamt fast 332 Millionen Besuchern.