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27.01.2026
22:48 Uhr
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Nahe der US-Grenze zu Mexiko wurde ein Mensch von mindestens einem Schuss getroffen, offenbar war ein Grenzbeamter involviert. Das FBI ermittelt.

In der Nähe der Grenze zwischen den USA und Mexiko ist ein Mensch von mindestens einem Schuss getroffen worden. Der US-Grenzschutz war anscheinend in den Vorfall in Arivaca im US-Bundesstaat Arizona involviert. Das bestätigte das zuständige Pima County Sheriff Department der Nachrichtenagentur dpa. Eine verletzte Person sei nach Angaben der zuständigen Feuerwehr mit einem Rettungshubschrauber in ein Traumazentrum geflogen worden, berichtet NBC News. Der Verletzte befinde sich in kritischem Zustand, berichteten US-Medien wie die Washington Post unter Berufung auf örtliche Behörden. Nähere Details zu dem Schusswaffenvorfall sind bislang unklar. Laut Nachrichtenagentur Reuters ermittelt das FBI. Zusammenarbeit mit FBI und Grenzschutzbehörde Das Büro des Sheriffs teilte nach Berichten des US-Senders ABC News mit, dass es mit der Bundespolizei, dem FBI und der Grenzschutzbehörde zusammenarbeite. Die Grenzschutzbehörde sowie das US-Heimatschutzministerium äußerten sich bislang nicht zu dem Vorfall. Arivaca ist rund 16 Kilometer von der mexikanischen Grenze entfernt. In der Nähe befindet sich laut County Sheriff Chris Nanos ein stark frequentierter Grenzübergang für Migrantinnen und Migranten. Dort war es in der Vergangenheit wiederholt zu Spannungen zwischen Migrantenvertretern und der Grenzpolizei gekommen. In den vergangenen Wochen haben Bundesbeamte im Rahmen eines Großeinsatzes in Minneapolis zur Umsetzung der von US-Präsident Donald Trump angeordneten Massenabschiebungen in den USA mehrfach auf Zivilisten geschossen. Erst am vergangenen Wochenende wurde ein Mann von Bundesbeamten getötet .