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31.01.2026
23:40 Uhr
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Ein Fünfjähriger wurde mit seinem Vater von ICE-Beamten in eine Haftanstalt nach Texas gebracht. Beide sollen nach Minnesota zurückkehren können, entschied ein Richter.

Ein US-Bundesrichter hat die Freilassung eines fünfjährigen Jungen aus Ecuador und dessen Vater angeordnet, die im Bundesstaat Minnesota von Beamten der Einwanderungsbehörde ICE festgesetzt und nach Texas gebracht worden waren. Richter Fred Biery verfügte, dass die beiden bis zum kommenden Dienstag aus dem Haftzentrum im texanischen Dilley entlassen werden müssen. Zudem kritisierte er die Abschiebepolitik der Regierung von Präsident Donald Trump. Der fünf Jahre alte Junge und sein Vater waren am 20. Januar vor ihrem Haus im Bundesstaat Minnesota von ICE festgesetzt worden. Nachbarn und Vertreterinnen des zuständigen Schulbezirks sagten später, ICE-Beamte hätten den Jungen als "Köder" benutzt, indem sie ihn aufgefordert hatten, an der Haustür zu klingeln, damit seine Mutter öffne. Das Heimatschutzministerium behauptete, diese Darstellung sei eine "blanke Lüge". Der Vater sei vielmehr zu Fuß geflohen und habe den Jungen in einem Fahrzeug mit laufendem Motor in der Einfahrt zurückgelassen. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.