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29.01.2026
04:09 Uhr
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Ende der 90er-Jahre hatte Charles Victor Thompson zwei Menschen getötet. Sein letzter Berufungsantrag wurde eine Stunde vor seiner Hinrichtung zurückgewiesen.

Im US-Bundesstaat Texas ist die landesweit erste Hinrichtung im neuen Jahr erfolgt. Charles Victor Thompson, der im Jahr 1998 seine Ex-Partnerin und ihren neuen Partner erschossen hatte, wurde am Mittwoch nach einer tödlichen Injektion in einer Haftanstalt in Huntsville für tot erklärt. Etwa eine Stunde vor der geplanten Exekution hatte der Oberste Gerichtshof der USA Thompsons letzten Berufungsantrag zurückgewiesen. Thompson war 1999 wegen des Doppelmordes zum Tode verurteilt worden. Bei einem erneuten Strafprozess wurde er im November 2005 abermals zum Tode verurteilt. Der 55-Jährige bat die Familien der Opfer um Vergebung. Kurz vor seinem Tod sagte er, seine Exekution schaffe noch mehr Opfer und traumatisiere weitere Menschen. Die in vielen Ländern geächtete Todesstrafe wird noch in 23 der 50 US-Bundesstaaten vollstreckt. US-Präsident Donald Trump ist ein Befürworter. Texas hat historisch mehr Hinrichtungen vollzogen als jeder andere Bundesstaat. Im vergangenen Jahr lag allerdings Florida mit 19 Hinrichtungen innerhalb eines Jahres vorn.