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03.12.2025
22:34 Uhr
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Im Prozess um den an einer Überdosis verstorbenen Matthew Perry wurde dessen Arzt verurteilt. Er gab zu, dem "Friends"-Schauspieler Ketamin ohne Rezept gegeben zu haben.

Nach dem Tod von Friends -Schauspieler Matthew Perry wurde ein kalifornischer Arzt zu zweieinhalb Jahren Haft plus zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er Perry illegal mit Ketamin versorgt hatte. Das starke Beruhigungsmittel führte 2023 durch eine Überdosis zum Tod des Schauspielers . Die Richterin wies bei der Bekanntgabe des Strafmaßes darauf hin, dass der Arzt nicht jenes Ketamin verkauft habe, das letztlich zur Überdosis geführt habe. Er und andere hätten aber sehr wohl dazu beigetragen, dass es so weit habe kommen können. "Sie haben Herrn Perrys Sucht für Ihren eigenen Profit ausgebeutet", sagte sie. Der Arzt hatte sich bereits im Juli schuldig bekannt , dem Schauspieler in vier Fällen illegal Dosen des verschreibungspflichtigen Betäubungsmittels beschafft zu haben. In einer Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft gab der Arzt damals zu, Perry in den Wochen vor seinem Tod in dessen Haus und auf einem Parkplatz in Santa Monica Ketamin injiziert zu haben, ohne dass es dafür einen medizinischen Grund gegeben habe. Der 54-jährige Perry, der schon lange mit Suchtproblemen zu kämpfen hatte, war am 28. Oktober 2023 von einem Assistenten tot in seinem Whirlpool gefunden worden. Bei der Autopsie wurde eine Überdosis Ketamin festgestellt. Neben dem Arzt bekannten sich auch vier weitere Angeklagte im Zusammenhang mit dem Tod Perrys schuldig. Gegen sie sollen die Urteile in den kommenden Monaten ergehen. In der Kultserie Friends spielte Perry die Figur Chandler Bing .