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28.05.2026
17:14 Uhr
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Die dänische Polizei hat einen Mann festgenommen, der aus Deutschland Waffen für die palästinensische Hamas beschafft haben soll. Er soll ausgeliefert werden.

Die Bundesanwaltschaft hat im Zuge der Ermittlungen gegen mutmaßliche Hamas-Unterstützer einen weiteren Verdächtigen festnehmen lassen. Die dänische Polizei habe den Mann am Mittwoch in der Nähe von Kopenhagen gefasst, teilte Deutschlands oberste Strafverfolgungsbehörde mit. Der dänische Staatsangehörige soll demnächst nach Deutschland überstellt werden. Im Anschluss wird der Festgenommene den Angaben nach dem Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof vorgeführt. Dieser eröffnet ihm den Haftbefehl und entscheidet über die Untersuchungshaft. Bis zu einer Auslieferung könnten jedoch mehrere Wochen oder auch Monate vergehen. Die Bundesanwaltschaft wirft dem Mann vor, Mitglied in einer ausländischen terroristischen Vereinigung zu sein. Außerdem soll er eine schwere, staatsgefährdende Gewalttat vorbereitet und gegen das Waffengesetz verstoßen haben. Im Juli 2025 übergab er demnach mutmaßlich fünf Pistolen und Munition an einen weiteren Beschuldigten, der die Schusswaffen einem dritten Beschuldigten zum Weitertransport nach Wien übergeben haben soll. In den vergangenen Monaten hatte die Bundesanwaltschaft mehrfach mutmaßliche Mitglieder und Unterstützer der palästinensischen Terrororganisation festnehmen lassen . Sie sollen Waffen für die Hamas transportiert und gelagert haben. Nach Einschätzung der Ermittler wollte die Hamas damit Mordanschläge auf israelische oder jüdische Einrichtungen in Deutschland und Europa vorbereiten.