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03.12.2025
11:32 Uhr
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Ermittler haben in Trier und in Delbrück zwei irakische Männer festgenommen. Sie sollen 2016 und 2017 für mehrere Monate IS-Mitglieder gewesen sein.

Die Bundesanwaltschaft hat zwei mutmaßliche Mitglieder der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) festnehmen lassen. Nach Angaben der Karlsruher Behörde wurden die beiden irakischen Männer am Dienstag im rheinland-pfälzischen Trier und in Delbrück in Nordrhein-Westfalen von Beamten des Bundeskriminalamts gefasst. Ihnen wird vorgeworfen, 2016 und 2017 jeweils mehrere Monate lang im Irak für die Dschihadistenmiliz IS tätig gewesen zu sein. Einer der Männer soll als Kämpfer eingesetzt worden sein, der andere für ein Schariakomitee gearbeitet haben, teilten die Ermittler mit. Die Bundesanwaltschaft wirft beiden die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland vor. Neben den Wohnungen der beiden Männer in Trier und Delbrück wurden auch Räumlichkeiten von drei weiteren Beschuldigten in Köln, Chemnitz und im niedersächsischen Wittmund durchsucht. Die beiden Festgenommenen wurden bereits dem Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof in Karlsruhe vorgeführt und sitzen nun in Untersuchungshaft.