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20.02.2026
08:29 Uhr
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Yoon Suk Yeol hat Reue für das Ausrufen des Kriegsrechts im Dezember 2024 gezeigt. Zuvor war der frühere Präsident von Südkorea zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Südkoreas ehemaliger Präsident Yoon Suk Yeol hat sich einen Tag nach seiner Verurteilung zu lebenslanger Haft bei der Öffentlichkeit entschuldigt. Es tue ihm leid, dem Volk durch sein Kriegsrechtsdekret "Frustration und Widrigkeiten" zugefügt zu haben, teilte der 65-Jährige in einer Stellungnahme über seine Anwälte mit. Gleichzeitig wiederholte er die Auffassung, sein Vorgehen habe "ausschließlich dem Wohle der Nation gedient". Zudem stellte er sich als politisches Opfer dar und bezeichnete die Anklage gegen ihn als "Wahnvorstellung". Seinen Anhängern teilte Yoon mit: "Unser Kampf ist noch nicht vorbei." Unklar ist bislang, ob Yoon gegen das Urteil Berufung einlegen wird. Am 3. Dezember 2024 hatte Yoon überraschend das Kriegsrecht ausgerufen und mithilfe von Soldaten versucht, die Nationalversammlung abzuriegeln. Am Donnerstag wurde der konservative Politiker wegen Anführung eines Aufstands schuldig gesprochen und zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Yoon mit dem Verhängen des Kriegsrechts die demokratische Verfassung des Landes untergraben wollte.