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25.02.2026
11:49 Uhr
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Im sudanesischen Bürgerkrieg sind Menschen mit Behinderung von Kämpfern der RSF-Miliz angegriffen worden. Auch aus anderen Bundesstaaten gibt es Berichte von Gräueltaten.

Im Sudan sind durch die RSF-Miliz gezielt Menschen mit Behinderung angegriffen, misshandelt und getötet worden. Das geht aus einem Bericht der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hervor. Laut Augenzeugen und Überlebenden haben RSF-Kämpfer Menschen mit Behinderungen beschuldigt, verletzte Kämpfer zu sein und sie hingerichtet. Andere seien wegen ihrer Behinderung angegriffen, misshandelt oder schikaniert worden, die Kämpfer hätten sie als "verrückt" oder als "unvollständige Menschen" beleidigt. Die Gewalttaten wurden den Recherchen zufolge vor allem während und nach der Einnahme von Al-Faschir, der Hauptstadt des Bundesstaats Nord-Dafur, verübt. Auch aus anderen Bundesstaaten gibt es Berichte von Gräueltaten. So seien etwa Menschen auf der Flucht angegriffen und ausgeplündert worden. Der Artikel wird weiter aktualisiert.