Zeit 10.02.2026
09:36 Uhr

Statistisches Bundesamt: Preise für Pralinen und Blumen deutlich gestiegen


Typische Geschenke zum Valentinstag kosteten im vergangenen Jahr deutlich mehr. Besonders stark war bei der Preisanstieg laut Statistischem Bundesamt bei Pralinen.

Statistisches Bundesamt: Preise für Pralinen und Blumen deutlich gestiegen
Klassische Geschenke für den Valentinstag am 14. Februar haben sich im vergangenen Jahr überdurchschnittlich verteuert. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Während die Verbraucherpreise zwischen 2024 und 2025 um nur 2,2 Prozent stiegen, verzeichnete das Bundesamt bei Pralinen einen Preisanstieg um 17,8 Prozent. Für Schnittblumen mussten Verbraucherinnen und Verbraucher 5,3 Prozent mehr bezahlen, für Speisen und Getränke in der Gastronomie 3,6 Prozent mehr. Auch im Vergleich zu 2020 stiegen die Kosten überdurchschnittlich stark. Besonders hoch war der Preisanstieg mit 41,7 Prozent zwischen 2020 und 2025 bei Pralinen, teilte das Statistische Bundesamt mit. Für Schnittblumen mussten Verbraucherinnen und Verbraucher 38,2 Prozent mehr zahlen, die Kosten für Speisen sowie Getränke in der Gastronomie legten um 31,8 Prozent zu. Zum Vergleich: In demselben Zeitraum von fünf Jahren stiegen die Verbraucherpreise um 21,9 Prozent. Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland sind vor dem Hintergrund der schwachen Konjunktur bei den Ausgaben weiter zurückhaltend. Besserung wird erwartet, wenn die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr aufgrund von staatlichen Mehrausgaben in Infrastruktur und Verteidigung um rund ein Prozent steigen dürfte. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.