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11.12.2025
09:57 Uhr
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Das Budget für Schulen, Kindertagesstätten, Hochschulen und ähnliche Einrichtungen wuchs 2024 auf 198 Milliarden Euro. Das sind 13 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr.

Deutschlands Budget für Schulen, Kindertagesstätten, Hochschulen und ähnlichen Einrichtungen wuchs 2024 auf 198 Milliarden Euro. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, gaben Bund, Länder und Gemeinden für Bildung 13 Milliarden Euro mehr aus als 2023. Preisbereinigt liegt der Anstieg bei vier Prozent oder fünf Milliarden Euro. Gerechnet auf die Gesamtbevölkerung Deutschlands gaben die öffentlichen Haushalte für Bildung 2.400 Euro pro Kopf aus. Im Vorjahr waren dies 200 Euro mehr gewesen. Blickt man nur auf Bundesbürger, die unter 30 Jahre alt sind, betrug die Summe pro Einwohner und Jahr sogar 8.000 Euro. Am Bruttoinlandsprodukt machten die Bildungsausgaben einen Anteil von 4,6 Prozent aus. 4,4 Prozent waren das 2023. Schulen sind am teuersten 97 Milliarden Euro oder 49 Prozent und damit knapp die Hälfte des Budgets entfielen der Behörde zufolge auf Schulen. 49 Milliarden Euro oder ein Viertel des Budgets umfassten Ausgaben für Kindertagesstätten. An die Hochschulen flossen 38 Milliarden Euro, also knapp ein Fünftel. Für Fördermaßnahmen, Jugend- und Verbandsarbeit sowie das sonstige Bildungswesen wurden zusammen 14 Milliarden Euro bereitgestellt. Länder zahlen mehr für Bildung Von den 198 Milliarden Euro brachten allein die Länder 135 Milliarden für Bildung auf, das entspricht rund zwei Dritteln. Ihr Anteil am Gesamtbudget stieg 2024 um neun Milliarden Euro oder sieben Prozent. Die Gemeinden erhöhten ihre Ausgaben um zehn Prozent auf 52 Milliarden Euro. Das waren fünf Milliarden zusätzlich mit Blick auf 2023. Sie investierten insbesondere in Kindertagesbetreuung und Schulen. Das Geld, was der Bund für Bildung zahlt, betrug im vorigen Jahr elf Milliarden Euro. Das ist ein Abstieg von 0,4 Milliarden Euro oder 1,6 Prozent. Das Statistische Bundesamt teilte mit, dies hänge etwa am Wegfall der Energiepauschale. 2023 hatte der Bund den Ländern eine Milliarde Euro zugewiesen, um die damalige Einmalzahlung von 200 Euro an Studierende sowie Schülerinnen und Schüler zu leisten, die an Fach- und Berufsfachschulen lernten. Diese Zahlungen entfielen 2024.