Zeit 03.02.2026
14:53 Uhr

Starkregen und Überschwemmungen: 50.000 Menschen nach Überschwemmung in Marokko in Sicherheit gebracht


Noch Tage sollen Starkregen und Überschwemmungen im Norden Marokkos anhalten. Mehr als 50.000 Menschen wurden bereits zu Verwandten und in Notunterkünfte gebracht.

Starkregen und Überschwemmungen: 50.000 Menschen nach Überschwemmung in Marokko in Sicherheit gebracht
In Marokko haben die Behörden mehr als 50.000 Menschen vor heftigen Regenfällen und Überschwemmungen in Sicherheit gebracht. Wie das Innenministerium mitteilte, betrifft die Evakuierung unter anderem die Stadt Ksar-el-Kebir im Norden Marokkos. Diese stehe bereits teilweise unter Wasser. Für Menschen, die nicht bei Verwandten unterkommen konnten, richteten die Behörden Notunterkünfte ein. Der marokkanische Wetterdienst warnt vor starkem Wind und Regen, der noch bis Mittwoch in mehreren Provinzen des Landes auftreten werde. In Höhenlagen über 1.500 Metern kann demnach auch Schnee fallen. Die Armee soll beim Schutz vor Hochwasser helfen. Im Dezember waren in Marokko bei Unwettern bereits 37 Menschen gestorben . Angaben örtlicher Behörden zufolge wurden in der Hafenstadt Safi mindestens 70 Häuser und Geschäfte überflutet. Der Klimawandel führt laut Experten dazu, dass Niederschläge in der Region intensiver ausfallen als in der Vergangenheit – und auf ausgetrocknete Böden treffen. Auch in Marokkos Nachbarstaaten wüteten Starkregen und Überschwemmungen. In Algerien kamen bei Unwettern zwei Menschen ums Leben, darunter ein Kind. In Tunesien gab es im Januar die heftigsten Regenfälle seit mehr als 70 Jahren, mindestens fünf Menschen starben.