Zeit 08.12.2025
13:38 Uhr

Spanien: Mindestens vier Tote durch Riesenwelle auf Teneriffa


Auf Teneriffa ist eine weitere Frau nach einem Unglück in einem Naturschwimmbecken gestorben. Eine große Welle hatte dort Badende ins offene Meer gerissen.

Spanien: Mindestens vier Tote durch Riesenwelle auf Teneriffa
Die Zahl der Toten durch eine Riesenwelle auf der Ferieninsel Teneriffa hat sich auf vier erhöht. Eine Frau, die zunächst einen Herzstillstand erlitten hatte, starb laut Rettungsdienst im Krankenhaus. Zuvor war schon der Tod von zwei Männern und einer Frau bestätigt worden. Sie waren von einer Welle ins Meer gerissen worden und ertrunken. Zur Nationalität der Opfer machte der Rettungsdienst keine Angaben. Das Unglück spielte sich im Westen der Insel ab. An den Klippen von Los Gigantes in der Region Santiago del Teide habe eine Welle mehrere Menschen aus einem Naturschwimmbecken ins Meer mitgerissen, teilte der Notdienst der Kanarischen Inseln mit . Nach einer fünften Person, bei der es sich um eine Frau handele, werde weiter gesucht. Laut Berichten konnten mehrere Personen, die von den Wassermassen mitgerissen worden sind, aus eigener Kraft wieder an Land gelangen. Tote durch Riesenwellen bereits im November Der Naturpool von Isla Cangrejo, aus dem die Menschen durch das Wasser fortgerissen wurden, ist nach Angaben der kanarischen Regionalregierung vor Wellen geschützt. Bei Flut oder besonders starkem Wellengang wird jedoch zur Vorsicht geraten. Der spanische Sender RTVE berichtet , die kanarischen Behörden hätten am Sonntag rechtzeitig vor hohen Wellen gewarnt. Erst Anfang November hatten zuletzt mehrere Riesenwellen auf Teneriffa Menschen ins Meer gespült, darunter auch viele Touristen. Damals kamen bei verschiedenen Zwischenfällen an den Küsten drei Menschen ums Leben, 15 wurden verletzt.