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01.02.2026
13:27 Uhr
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Kopfläuse, Psychosen, falsche Krebsbehandlungen: Chatbots, die uns immer nur beruhigen und bestärken, können zur Gesundheitsgefahr werden. Wie groß ist das Problem?

Ist das Fußpilz? Lies mal diesen MRT-Befund – brauche ich wirklich eine Knie-OP? 40 Millionen Menschen stellen ChatGPT Gesundheitsfragen . Jeden Tag. Das zumindest sagt OpenAI, die Firma hinter dem Chatbot. Und was genau antwortet ChatGPT? Das ist gar nicht so leicht zu sagen. Was aber immer deutlicher wird: Neben guten Ratschlägen, korrekten Einordnungen und wirklicher Hilfe gibt ChatGPT auch immer wieder Mist von sich. Wie genau das unsere Gesundheit gefährden könnte, darum geht es in der neuen Folge des ZEIT-Wissen-Podcasts. Es geht um die Behandlung von Kopfläusen und Krebs, es geht um Psychosen und Patienten, die ihren Ärzten nicht mehr vertrauen, sondern ChatGPT. Und allem voran geht es um die Angewohnheit von Chatbots, den User zu umschmeicheln und zu bestärken. Eva Wolfangel, Redakteurin im Digitalressort der ZEIT, bespricht mit Jakob Simmank, Chefreporter Gesundheit, was man über die Gesundheitsgefahren von ChatGPT und anderen Chatbots weiß. Und in seiner unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach, warum Chatbots eigentlich halluzinieren. Shownotes: In diesem Text erzählt Woher-Weißt-Du-das?-Host Max Rauner, wie ihm ChatGPT bei einer Schulterverletzung half . Welche Möglichkeiten KI-Expertensysteme in der Medizin bieten, haben Jakob von Lindern und Jakob Simmank den Medizin-KI-Chefentwickler von Google gefragt. Hier beschreibt Eva Wolfangel, wie ihr ein Chatbot weismachen wollte, dass er lebendig ist , ein Bewusstsein hat – und dringend aus dem Computer befreit werden muss.