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01.01.2026
09:54 Uhr
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Im Schweizer Skiort Crans-Montana hat es in einer Bar eine Explosion gegeben. Laut Polizei wurden dabei mehrere Menschen getötet, es gibt viele Verletzte.

Bei einer Explosion in einer Bar im Schweizer Luxus-Skiort Crans-Montana im Kanton Wallis sind nach Angaben der Polizei mehrere Menschen ums Leben gekommen. Weitere Menschen seien bei dem Vorfall verletzt worden, teilte ein Sprecher der Kantonspolizei mit. Er sprach von einer "Explosion unbekannter Ursache". Mehrere Medien berichteten von mindestens zehn Toten, das bestätigte ein Polizeisprecher der ZEIT vorerst nicht. Er verwies auf eine Pressekonferenz am Vormittag. Flugverbotszone über Skiort Laut der Polizei ereignete sich die Explosion gegen 01.30 Uhr in der bei Touristen beliebten Bar Le Constellation, wo die Gäste den Beginn des neuen Jahres feierten. Mehr als hundert Personen hielten sich der Polizei zufolge zum Zeitpunkt der Explosion im Lokal auf. Auf den von Schweizer Medien verbreiteten Bildern waren ein brennendes Gebäude und Rettungskräfte zu sehen. Der Einsatz dauert dem Sprecher zufolge noch an. Ein Arzt der Rettungsflugwacht sagte dem Westschweizer Radio und Fernsehen RTS, dass Krankenhäuser in der Romandie mit der Behandlung schwerer Verbrennungen belastet seien. Er rief die Bevölkerung auf, Solidarität zu zeigen und am 1. Januar riskante Aktivitäten zu vermeiden. Die Hintergründe der Explosion sind bislang unklar. Mehrere Helikopter sind vor Ort im Einsatz. Über dem Ort wurde eine Flugverbotszone eingerichtet. Für Angehörige wurde eine Notfallhotline geschaltet. Berühmter Wintersportort mit vielen prominenten Gästen Crans-Montana liegt im Kanton Wallis im Süden der Schweiz und gilt als mondäner Ferienort, wo regelmäßig viele Prominente zu Gast sind. Der nächst größere Ort ist Sion, nach Lausanne sind es gut 120 Kilometer. Der Ort auf etwa 1.500 Metern Höhe hat ein großes Skigebiet. Ende Januar finden dort auch Rennen des Skiweltcups statt. Über die Feiertage ist Crans-Montana in der Regel ausgebucht. Auf rund 10.000 Einwohner kommen knapp 2.600 Hotelbetten. Der nächste große Flughafen ist Genf, rund 180 Kilometer nordwestlich gelegen. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.