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05.12.2025
12:59 Uhr
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Aus Protest gegen die Wehrdienst-Pläne der schwarz-roten Koalition in Berlin wollen junge Menschen am Mittag auch in Mecklenburg-Vorpommern auf die Straße gehen. Zu einer Demonstration in Neubrandenburg waren am Morgen knapp 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gekommen, teilte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums in Neubrandenburg der dpa mit. Bei einer Aktion in Schwerin (ab 10 Uhr) hatten den Angaben zufolge rund 150 Menschen demonstriert. Kurz nach Beginn der Versammlungen Stralsund (12.00 Uhr) zählten Beamte rund 50 Demonstrantinnen und Demonstranten. Rostock erwartet 300 Demonstranten Rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden zu einer Demonstration der Initiative "Schulstreik gegen die Wehrpflicht-Rostock", heißt es von der Hansestadt Rostock. Die Versammlung startet um 13.30 Uhr am Rosengarten mit einer Auftaktkundgebung und führt demnach über Hermannstraße, Wismarsche Straße, den Gertrudenplatz und die August-Bebel-Straße zurück zum Startpunkt. Das Ende ist laut Initiatoren für 16.00 Uhr geplant. Uhrzeit geändert Laut der Initiative war die Aktion ursprünglich früher geplant: "Die Stadt Rostock verbietet uns die Demo um 11.00 Uhr, weil sie der Meinung ist, dass wir dafür Freistellungen von Schulen brauchen, die das Schulamt nicht erteilen will", schreibt "Schulstreik gegen die Wehrpflicht-Rostock" auf Instagram. Daher sei die Demonstration auf 13.30 Uhr verschoben worden. In Schwerin ist um 10.00 Uhr eine Demonstration und Kundgebung an der Staatskanzlei gestartet. Am Morgen hatte es auch in Neubrandenburg Aktionen gegeben, wie die "Ostseezeitung" berichtet. Weitere Aktionen sollen demnach heute unter anderem in Schwerin, Stralsund (12.00 Uhr) und Greifswald (14.30 Uhr) stattfinden. Bundesweite Aktionen gegen Wehrpflicht Bundesweit sind heute Aktionen geplant. Weitere Demonstrationen sind nach Angaben der Initiative "Schulstreik gegen Wehrpflicht" unter anderem in Berlin, Düsseldorf, Dresden und München geplant. Anlass für den Streikaufruf sind die Wehrdienstpläne der Bundesregierung. Der Bundestag stimmte dem Gesetz am Vormittag zu. Es soll zum 1. Januar in Kraft treten und enthält verpflichtende Musterungen, den Wiederaufbau einer Wehrerfassung und Zielwerte für die Vergrößerung der Truppe. © dpa-infocom, dpa:251205-930-383666/2