|
21.11.2025
18:25 Uhr
|
Kann man an Schicksalsschlägen wachsen? Die Psychologie sagt: ja. Viele Menschen gehen gestärkt aus Krisen heraus. Erzählen Sie uns von Ihren Erfahrungen.

In einer Sekunde kann sich alles verändern. Jede Gewissheit löst sich auf, danach ist nichts wie zuvor. Viele Menschen erleben so etwas im Laufe ihres Lebens: einschneidende, belastende Ereignisse wie eine Krebsdiagnose, den Tod eines geliebten Menschen, eine plötzliche Trennung, Naturkatastrophen, Unfälle, Gewalt. Die Psychologie hat sich viel damit beschäftigt, wie traumatische Erlebnisse der Gesundheit schaden können, wie sie Depressionen, Ängste oder Posttraumatische Belastungsstörungen auslösen. Immer mehr Studien zeigen aber auch: Schicksalsschläge verursachen nicht nur Leid. Die meisten Menschen erholen sich von solchen Erfahrungen. Manche berichten sogar, gestärkt daraus hervorzugehen. Man spricht in der Forschung dann von posttraumatischem oder stressbezogenem Wachstum. Gemeint ist damit, dass Menschen nach schweren Krisen und großem Leid einen neuen Blick auf das Leben gewinnen, ihr Leben womöglich sogar ändern und letztlich zufriedener werden. Doch wie funktioniert das? Was könnte dabei helfen, zu wachsen – und wo liegen die Grenzen? Wir suchen nach Menschen, die uns von ihren Erfahrungen erzählen. Haben Sie posttraumatisches Wachstum erlebt? Was ist Ihnen widerfahren? Was hat sich danach für Sie verändert? Und was, glauben Sie, hat Ihnen dabei geholfen? Wo liegen die Grenzen? Und was genau bedeutet Wachstum überhaupt für Sie? Schreiben Sie uns. Schildern Sie uns Ihre Erfahrungen im Formular oder melden Sie sich per E-Mail an community-redaktion@zeit.de . Ausgewählte Beiträge möchten wir nach Rücksprache mit Ihnen veröffentlichen, auf Wunsch gern anonym. Unsere Leserschaft bereichert unseren Journalismus. Hier finden Sie alle Stimmen -Texte .