Zeit 27.09.2026
19:57 Uhr

Schacholympiade: Deutschland holt erste Medaille bei der Schacholympiade seit 26 Jahren


Erstmals seit 2000 ist Deutschland bei der Schacholympiade unter den besten drei Nationen. Der entscheidende Sieg gelang gegen die Niederlande.

Schacholympiade: Deutschland holt erste Medaille bei der Schacholympiade seit 26 Jahren
Die deutsche Schachnationalmannschaft hat nach 26 Jahren erstmals wieder eine Medaille bei der Schacholympiade gewonnen. Im usbekischen Samarkand sicherte sich das Team von Bundestrainer Jan Gustafsson überraschend Bronze. Gold ging an Gastgeber Usbekistan, Titelverteidiger Indien holte Silber. Im Vergleich zur Olympiade vor zwei Jahren machte Deutschland 14 Plätze in der Gesamtwertung gut. Während Vincent Keymer und die Brüder Frederik und Rasmus Svane in der letzten Runde jeweils Remis spielten, gewann Matthias Blübaum gegen Jorden van Foreest aus den Niederlanden mit 2,5 zu 1,5 und lieferte damit den entscheidenden Sieg. Im Laufe des Turniers schlug Deutschland sogar den Goldmedaillengewinner Usbekistan. »Wir haben schon seit einigen Jahren eine starke Mannschaft. Es war an der Zeit, dass es eine starke Olympiade gibt«, sagte Blühbaum im Anschluss an das Turnier gegenüber Chess.com . »Ich bin auf alle stolz«, sagte Trainer Gustafsson über seine vierköpfige Mannschaft. Zuletzt hatte das deutsche Team im Jahr 2000 in Istanbul in der offenen Klasse Silber bei der Schacholympiade gewonnen. Damals gehörte unter anderem Großmeister Robert Hübner zur Mannschaft.