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07.03.2026
16:56 Uhr
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Bei der Vergabe für ein neues Bundeswehrsatellitensystem deutet sich eine Wende an. Anstatt zu konkurrieren, wollen Airbus, Rheinmetall und OHB zusammenarbeiten.

Airbus, Rheinmetall und OHB wollen einem Medienbericht zufolge beim geplanten Aufbau eines Satellitennetzwerks für die Bundeswehr zusammenarbeiten. Statt gegeneinander anzutreten, hätten sich die drei Unternehmen darauf verständigt, das Milliardenprojekt zusammen anzugehen, berichtete der Spiegel . Demnach informierten die Konzerne das Beschaffungsamt der Bundeswehr über die geplante Kooperation, nachdem die Behörde sie eigentlich zur Abgabe von Einzelangeboten aufgefordert hatte. Geplant sei dem Bericht zufolge, dass der Flugzeugbauer Airbus und der Bremer Raumfahrt- und Technologiekonzern OHB den Satellitenbau übernehmen und sich der Rüstungskonzern Rheinmetall um die Vernetzung der Waffensysteme am Boden, zu Wasser und in der Luft kümmern. Für die Bundeswehr könnte die Kooperation demnach vorteilhaft sein. Das Beschaffungsamt habe bereits langwierige Rechtsstreitigkeiten befürchtet, sollte die Vergabe an einen einzelnen Bewerber erfolgen. Bis zu zehn Milliarden Euro Auftragsvolumen Bei dem Vorhaben geht es um den Aufbau eines eigenen Kommunikationssystems für die Armee, das mit dem Starlink-Netzwerk des US-Unternehmens SpaceX von Elon Musk vergleichbar ist. Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge könnte das Auftragsvolumen bei bis zu zehn Milliarden Euro liegen. Durch die geplante Dreierallianz würde ein Wettbewerb zwischen den Anbietern entfallen. Dies dürfte zu einer Direktvergabe des Projekts führen.