|
06.03.2026
16:24 Uhr
|
In drei europäischen Ländern gab es eine Serie von Paketexplosionen. Fünf Verdächtige werden von Litauen in dem Fall angeklagt.

Die Generalstaatsanwaltschaft in Litauen hat fünf Verdächtige im Zusammenhang mit einer Serie von Paket-Explosionen aus dem Jahr 2024 angeklagt. Ihnen werde " Terrorismus " vorgeworfen, sagte der stellvertretende Generalstaatsanwalt Arturas Urbelis. Die Verdächtigen seien Staatsbürger Russlands, der Ukraine und Litauens. Die Pakete sind in Deutschland, Großbritannien und Polen Pakete detoniert. Sie waren von den Logistikdiensten DHL und DPD befördert worden. Litauische Sicherheitsbeamte waren 2024 davon ausgegangen, dass die Pakete Teil eines Probelaufs für Angriffe auf Frachtflüge in die USA gewesen seien. Die litauische Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei gingen davon aus, dass die Taten von russischen Staatsbürgern im Auftrag des russischen Militärgeheimdiensts durchgeführt worden waren. Sie zogen in Erwägung, dass der russische Geheimdienst die Taten organisiert und überwacht haben könnte. In Deutschland ermittelte nach dem Brand eines Luftfrachtpakets im Juli 2024 in Leipzig die Generalbundesanwaltschaft. Sie wird unter anderem aktiv, wenn sich Straftaten gegen die Bundesrepublik richten. Laut Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang war das Paket durch einen Zufall noch am Boden im DHL-Logistikzentrum gefunden worden, da der Weiterflug des aus dem Baltikum stammenden Frachtpakets in Leipzig verzögert hatte.