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02.02.2026
17:23 Uhr
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Im Zuge der Insolvenz von René Benko ist das Andaz-Hotel in Wien veräußert worden. Für rund 92 Millionen Euro erwarb WestInvest das Hotel.

Das Wiener Luxushotel Andaz ist im Zuge eines Insolvenzverfahrens für rund 92 Millionen Euro an die DekaBank-Tochter WestInvest verkauft worden. Das teilt die Andrea Fruhstorfer mit, die für die Insolvenzverwaltung der Signa-Tochter Signa Development Selection (SDS) zuständig ist. Es handele sich um das größte Objekt im österreichischen Portfolio der SDS, das seit Eröffnung des Insolvenzverfahrens verkauft werden konnte. "Dieser Verkauf ist ein wichtiger Erfolg für die Gläubiger", sagte Fruhstorfer. Das weitverzweigte Firmengeflecht des Tiroler Investors René Benko war Ende 2023 unter einer Schuldenlast von mehreren Milliarden Euro zusammengebrochen. Seitdem versuchen die Insolvenzverwalter, Vermögenswerte zu veräußern, um die Gläubiger zu bedienen. Die SDS bündelte Entwicklungsprojekte innerhalb der insolventen Signa-Gruppe von René Benko. Benko selbst sitzt seit über einem Jahr in Untersuchungshaft und wurde in zwei Strafprozessen wegen Gläubigerschädigung verurteilt. Die Urteile – zwei Jahre ohne Bewährung und 15 Monate auf Bewährung – sind nicht rechtskräftig. Den Betrieb des Fünf-Sterne-Hotels am Belvedere übernimmt künftig die MHP Hotel AG, die das Haus ab April unter der Marke Hyatt Regency führen will.