|
25.11.2025
06:00 Uhr
|
Die Bundesregierung plant ein umfangreiches Rentenpaket. Ist es für junge Menschen besser als gedacht? Und: So schaut Wladimir Putin auf den neuen Friedensplan

In Deutschland wird die Rentenpolitik erneut zum Streitpunkt innerhalb der Regierung. Im Mittelpunkt steht die sogenannte Haltelinie , die ein Absinken des Rentenniveaus verhindern soll. Der dazugehörige Gesetzentwurf der schwarz-roten Koalition wurde bereits im Kabinett beschlossen und sieht vor, das Rentenniveau bis 2031 bei 48 Prozent des Durchschnittsgehalts zu sichern, sofern jemand 45 Jahre lang Beiträge gezahlt hat. Für Streit sorgt nun die Höhe des Rentenniveaus nach 2031. Die Kritik kommt vor allem von jungen Abgeordneten der Union . Sie befürchten, dass das Paket die junge Generation finanziell stärker belasten könnte. Auch mehrere Ökonomen teilen diese Einschätzung und fordern Anpassungen am Entwurf. Friedrich Merz und mehrere Minister verteidigen hingegen das Reformpaket. Parallel dazu soll eine Rentenkommission in den kommenden Monaten eine umfassende Reform erarbeiten. Ob bis dahin ein Kompromiss gefunden werden kann und wie dieser aussehen könnte, ordnet Mark Schieritz , stellvertretender Leiter im Politikressort der ZEIT, ein. Die USA haben einen 28-Punkte-Plan für ein Ende des Ukrainekriegs vorgelegt, der der Ukraine Zugeständnisse abverlangt: Dazu gehören der Verzicht auf die Gebiete Donezk, Luhansk und die Krim, die Begrenzung der Armee auf 600.000 Soldaten und das Streichen des Nato-Beitritts aus ihrer Verfassung. Russland soll hingegen 100 Milliarden US-Dollar aus eingefrorenen Vermögenswerten in den Wiederaufbau der Ukraine investieren, sich zur Nichtaggression verpflichten und langfristige Wirtschaftsabkommen mit den USA abschließen. Nach einem Gegenvorschlag europäischer Staaten wurde der Plan gemeinsam mit der Ukraine überarbeitet. Nun sollen die Regierungschefs Donald Trump und Wolodymyr Selenskyj die finale Entscheidung treffen, doch ohne Zustimmung von Wladimir Putin ist ein Frieden nicht möglich. Maxim Kireev ordnet ein, welche Bedingungen der russische Präsident als unverhandelbar betrachtet und wo er Zugeständnisse machen könnte. Und sonst so? Kuscheln alle Lebewesen? Moderation und Produktion: Henrik Oerding Redaktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Sophia Boddenberg , Celine Yasemin Rolle , Alicia Kleer Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier . Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de . Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp.