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26.11.2025
19:52 Uhr
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Er wurde vom Wissenschaftler zum Oberbürgermeister von Wuppertal. Was Uwe Schneidewind als Quereinsteiger erlebt hat – und was das über Kommunalpolitik lehrt

Von der Theorie in die Praxis: Uwe Schneidewind hat den Schritt gewagt. Der Wissenschaftler wurde zum Quereinsteiger – als Oberbürgermeister von Wuppertal. Er wollte dort die grüne Transformation vorantreiben, stieß aber auf viele unerwartete Hindernisse. Die Machtspiele der Parteien, eine zersplitterte Medienlandschaft, ein mangelndes Grundvertrauen in die Politik. Jetzt zieht er erstmals Bilanz: Was lehren seine Erfahrungen über die deutsche Lokalpolitik? Und was über Chancen, das Land sehr konkret zum Besseren zu verändern? In jeder Folge des Krisenpodcasts besprechen und hinterfragen Petra Pinzler und Stefan Schmitt eine Facette der krisenhaften Gegenwart mit einer Expertin oder einem Fachmann. Und sie versuchen, zu verstehen, wie es besser laufen könnte. Die Links zur Folge: Uwe Schneidewinds Buch von 2018 heißt Die große Verantwortung und ist im S. Fischer Verlag erschienen Wissen und Macht hieß der Abschiedsvortrag, den Schneidewind im Oktober 2025 in der kirchlichen Hochschule Wuppertal gehalten hat. Das Redemanuskript ist online verfügbar Das Wuppertal Institut, das Schneidewind vor seinem Wechsel in die Kommunalpolitik leitete, ist ein renommiertes außeruniversitäres Forschungsinstitut Der Frage, wie Städte für alle erträglich werden, sind wir in der Krisenpodcast-Episode mit dem Hannoveraner Oberbürgermeister Belit Onay nachgegangen, die am 10. Januar 2024 veröffentlicht wurde. Es ging damals hauptsächlich, aber nicht ausschließlich um die kommunale Verkehrspolitik. Die Meldung zum Erfolg der kommunalen Initiative für einen Baumentscheid in Berlin: Eine Million Bäume für Berlin