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11.02.2026
10:01 Uhr
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"Wir schämen uns vor dem Volk", sagt Irans Präsident Peseschkian über die Proteste. Die Rolle der staatlichen Sicherheitsorgane spricht er aber nicht an.

Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat sich bei "allen Betroffenen" der jüngsten Proteste und deren Niederschlagung entschuldigt. Zugleich verurteilte Peseschkian nicht näher bezeichnete "westliche Propaganda" im Zusammenhang mit den Demonstrationen. Sicherheitsleute hatten die Proteste im Iran Anfang des Jahres brutal niedergeschlagen, Tausende Menschen wurden dabei getötet. Die genaue Todeszahl ist aufgrund der schwierigen Informationslage vor Ort nicht bekannt. Das Regime hatte die Internetverbindung über Tage gekappt. Peseschkian sagte, er wisse um die große Trauer der Menschen, ohne jedoch die Beteiligung iranischer Sicherheitskräfte an dem Blutvergießen direkt einzugestehen. "Wir schämen uns vor dem Volk und sind verpflichtet, allen Betroffenen dieser Vorfälle beizustehen", sagte Peseschkian. "Wir suchen keine Konfrontation mit dem Volk." Anlass der Rede war eine Gedenkveranstaltung zum Jahrestag der Islamischen Revolution von 1979. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.